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Rauschende Meisterfeier für KAC-Cracks

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2.500 Fans jubelten den Spielern des Rekordmeisters zu. Dieter Kalt kehrt nach Klagenfurt zurück.

Der Eishockey-Rekordmeister KAC hat seinen 29. Meistertitel im 100. Jahr seines Bestehens Dienstagabend gebührend gefeiert. Etwa 2.500 Fans strömten auf den Neuen Platz zwischen Lindwurm und Rathaus um ihren Finalhelden zuzujubeln. Im Rathaus ging damit auch eine Ära zu Ende - für Stadtoberhaupt Harald Scheucher (V) war die Feier sein letzter offizieller Termin als Bürgermeister von Klagenfurt.

Kalt kehrt zurück
Auch an der Vereinsspitze machten sich die Verantwortlichen bereits Gedanken über die Zukunft. "Die Rückkehr von Dieter Kalt nach Klagenfurt ist fix", sagte Präsident Egbert Frimmel. Der Rechtsanwalt präsentierte sich am Dienstag mit ungewohntem Dreitagebart. "Ich bin heute zu spät aufgestanden, vermutlich weil ich zu spät schlafen gegangen bin", verwies Frimmel auf die Siegespartys der vergangenen Tage.

Mittelfristig wolle der KAC sein Vorhaben, die Jugend und den Nachwuchs zu forcieren, fortsetzen, kündigte Frimmel an und stieß damit ins selbe Horn wie Erfolgstrainer Manny Viveiros. "Ich will die jungen Spieler weiterentwickeln weil ich mir erwarte, dass es in der Liga in Zukunft eine Beschränkung für Ausländer geben wird", meinte der KAC-Coach. In der kommenden Saison soll die bestehende Mannschaft weiterentwickelt werden, kündigte der Trainer an. "Dieses Team kann noch besser werden. Das Ziel muss sein, noch einmal Meister zu werden", meinte Viveiros.

Zukunft von Harand ungewiss
Ungewiss ist weiterhin die Zukunft des Goldtorschützen im Finalspiel, Christoph Harand. Um ihn kursieren Abwanderungsgerüchte in Richtung Graz, die er am Dienstag allerdings nicht bestätigen wollte. Wie dem auch sei wird Harand in Klagenfurt auch deshalb in Erinnerung bleiben, weil er den gesamten Montag sehr zur Freude der Fans mit dem Siegespokal von Innenstadtlokal zu Innenstadtlokal zog und Autogramme schrieb.

Die Stadt Klagenfurt ließ sich ob des Siegestaumels auch nicht lumpen und gewährte dem frischgebackenen Meister eine Siegesprämie in der Höhe von 100.000 Euro. Eine Summe, die der Club dem Vernehmen nach trotz des Sieges in der Meisterschaft dringend brauchen kann.

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