Janine Flock

Olympia 2014

Flock: "Fühle mich nicht beunruhigt"

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Bernadette Schild und Janine Flock stehen in Sotschi unter besonderer Beobachtung.

Auch wenn es sich niemand anmerken ließ - der Schock saß tief, nachdem bekannt wurde, dass das ÖOC einen Drohbrief erhalten hatte, in dem die Entführung unserer Olympia-Beauties Bernadette Schild (Ski alpin) (und nicht wie ursprünglich gemeldet ihre Schwester Marlies) und Janine Flock (Skeleton) angekündigt wurde.

Statement von Flock
Flock flog bereits nach Sotschi. Die Tirolerin zeigte sich in einem Statement nicht verunsichert: "Ich fühle mich nicht beunruhigt, denke nicht groß über die Sache nach. Ich bin hier, um mich auf den Sport zu konzentrieren."

Dennoch erhält Flock im Olympiaort aufgrund der Entführungsgefahr eine Spezialbewachung: Bereits im Vorfeld der Olympischen Spiele wurden vom Innenministerium zwei Verbindungsbeamte und zwei Beamte des Einsatzkommandos Cobra nach Sotschi entsendet. Sie sollen vor Ort die russischen Sicherheitskräfte unterstützen und wurden bereits über das Drohschreiben informiert.

Aufgeteilt
Die Verbindungsbeamten, die sich auf die Schauplätze in Sotschi und Krasnaja Poljana (Skibewerbe) aufteilen, stehen zudem in ständigem Kontakt mit dem IOC, dem ÖOC, dem Außenministerium und der österreichischen Botschaft in Moskau.

Die Cobra-Beamten sind im "Austria Tirol House" stationiert, welches bereits seit Ende November 2013 rund um die Uhr bewacht wird. Besucher des Hauses müssen - ähnlich wie am Flughafen - eine Sicherheitsschleuse passieren, um überhaupt Zutritt zu erlangen.

Abflug der ÖOC-Stars nach Sotschi

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