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Fünf Tote

Armbrust-Morde: Spur führt nach Österreich

Armbrust-Morde von Passau werden immer unheimlicher: Es gibt bereits fünf Leichen.

Erst fand ein Zimmermädchen am Samstag im zweiten Stock einer Pension bei Passau drei Leichen: Ein Mann (53) aus Rheinland-Pfalz und eine Frau (33) lagen tot Hand in Hand im Bett. Armbrustpfeile steckten in Kopf und Brust. Das dritte Todesopfer, eine Frau (30), lag am Boden vor dem Bett und hatte auch einen Pfeil in der Brust.

 

Video zum Thema: Armbrust-Morde: Hintergründe weiter unklar
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© APA/AFP/dpa/Lino Mirgeler

Doch jetzt wird der mysteriöse Armbrustmord immer bizarrer:

Zwei tote Frauen lagen in Wohnung vom Opfer

Alle drei Tote waren Mitglieder in einem internationalen Ritterverein, der auch Turniere ausrichtet, so die Staatsanwaltschaft Passau. Und: Die Gruppe war auf dem Rückweg aus Österreich. Bei uns sollen sie sich auch kurz vor der Tat mehrere Armbrüste gekauft haben.

Die Polizei geht davon aus, dass sich der oder die Täter(-in) nach den Todesschüssen mit der Armbrust selbst gerichtet hat. Wer wen in welcher Reihenfolge tötete, sollen ­Obduktionen klären.

Montag weitete sich der Kriminalfall noch dramatischer aus: In der Wohnung einer der toten Frauen von Passau wurden zwei weitere Frauenleichen gefunden. Die Opfer lagen in einem Apartment in der Stadt Willingen in Niedersachsen. Eine der Frauen (35) soll die Lebensgefährtin der 30-jährigen Toten aus Passau sein.

© APA/AFP/dpa/Lino Mirgeler

© Medien Denk

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Keine Schreie, kein Streit vor den Morden

  • Fest steht bisher: Am Freitag checkte die Gruppe in der kleinen Pension nahe Passau ein. Sie bestellte kein Frühstück, wirkte gut gelaunt.
  • Was sich danach in dem Zimmer abspielte, weiß vorerst niemand. Offen ist auch, in welcher Beziehung die Frauen und der Mann zueinander standen.
  • Eines scheint aber ­sicher: „Man kann von ­einer Selbsttötung in dem Fall in Niedersachsen nicht ausgehen“, heißt es laut den Ermittlern.

© Christophe Gateau / dpa / AFP
In Wittingen wurden zwei weitere Leichen gefunden. Auch sie sollen mit den Armbrust-Toten zusammenhängen.

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