Ein Flug der AUA in den Oman sorgt für Wirbel. Denn anstatt gestrandete Urlauber zu evakuieren, holte man nur die eigene Crew aus em Krisengebiet.
Seit den ersten Angriffen auf den Iran am frühen Samstag steht der Flugverkehr im Nahen Osten nahezu still. Das Terror-Regime des Iran hat als Vergeltung viele Reiserouten in den nahegelegenen Ländern angegriffen. Internationale Fluglinien, so auch die heimische AUA, haben den Großteil der Flüge gestrichen.
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Die Verbindungen der Austrian Airlines von und nach Tel Aviv (Israel), Amman (Jordanien) und Erbil (Irak) seien bis einschließlich 8. März unterbrochen, wie das Unternehmen am Sonntagmittag mitteilte. Am Samstag hieß es noch bis einschließlich 7. März. Nach Dubai (Vereinigte Arabische Emirate/VAE) fielen die Flüge bis inklusive 4. März aus.
Ebenso verlängert wurden den Angaben zufolge die Flugraumsperren nach Israel, Libanon, Jordanien, Irak, Iran, Kuwait und Bahrain bis einschließlich 8. März. Flüge nach Teheran (Iran) blieben weiterhin bis Ende März ausgesetzt.
Aufregung um AUA-Flug für Crew
Dennoch hat Flightradar einen AUA-Flug in den Nahen Osten getrackt, der nun für Aufregung sorgt. Um 20.03 Uhr Ortszeit ist in Muscat im Oman ein AUA-Flieger gelandet, der Angaben zufolge nur dafür dient, die in Dubai gestrandeten Crewmitglieder in die Heimat zurückzubringen.
Besonders brisant: Der Airport Muscat International hat aufgrund des Konflikts den Betrieb ebenfalls eingestellt. Turkish Airlines etwa hat alle Flüge in den Golf-Staat ausgesetzt. Besorgte oe24-Leser haben sich gemeldet und beklagt, dass die Fluglinie zwar die eigenen Leute evakuiert, allerdings keine Touristen mitnimmt.