In einem abgelegenen Teil des brasilianischen Regenwaldes hat die Geburt eines Jungen für außergewöhnliche Hoffnung gesorgt: Baby Akyp konnte den Fortbestand des fast ausgestorbenen indigenen Volkes der Akuntsu sichern.
Im brasilianischen Amazonasgebiet ist ein kleines Wunder geschehen: Baby Akyp wurde als jüngstes Mitglied des fast ausgestorbenen indigenen Volkes der Akuntsu geboren und bringt neuen Lebensmut in eine Gemeinschaft, die lange am Abgrund stand.
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Die Akuntsu lebten jahrzehntelang isoliert im Bundesstaat Rondônia im brasilianischen Regenwald. Aufgrund von Landraub und Abholzung des Regenwaldes schrumpfte ihre Gemeinschaft so stark, dass zuletzt nur noch drei Frauen übrig waren. Besonders dramatisch: Im Mai 2016 starb der letzte Mann des Stammes, und seitdem gab es keinen Nachwuchs mehr.
Das Wunder
Babawru (40), die jüngste der drei Frauen, brachte im Dezember einen Jungen zur Welt, den sie Aky nannten. Das Kind entstand im Kontakt mit einem Mann des benachbarten indigenen Volkes der Kanoê. Damit ist er aktuell das einzige männliche Mitglied der Akuntsu und sorgt für große Hoffnung in der Gemeinschaft.
Die Bedeutung der Geburt
Die indigene Schutzbehörde Funai sieht in der Geburt ein historisches Ereignis. Baby Aky könnte dem Fortbestand der Akuntsu einen Perspektivenwechsel geben.