Hurghada

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Strandwache wurde 15 Minuten vor Hai Attacke gewarnt

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Die ägyptischen Bademeister nahmen die Warnungen nicht ernst. "Hier gibt es keine Haie".

Weiterhin Fassungslosigkeit nach den beiden tödlichen Hai-Attacken vor der Küste von Sahl Hasheesh in der Nähe von Hurghada. Wie berichtet kamen dabei eine 68-jährige Österreicherin und eine Urlauberin aus Rumänien ums Leben. Wie die ägyptischen Behörden  mitteilten, geht man davon aus, dass es sich um dasselbe Tier - einen Mako-Hai - handelt. Dieser kann eine Länge von etwa zwei bis vier Metern und ein Gewicht von 590 Kilogramm erreichen. Ein Mako-Hai kann bis zu 70 km/h schnell schwimmen. 

Warnung nicht ernst genommen

Nun werden immer mehr Details zu den Attacken bekannt. Wie die "Daily Mail" berichtet, sollen englischsprachige Urlauber die Rettungsschwimmer am betroffenen Strand nur 15 Minuten vor der ersten Attacke gewarnt haben, dass ein Hai gesichtet wurde. Die ägyptischen Bademeister nahmen dies aber nicht ernst und sollen sich sogar über die Touristen lustig gemacht haben. "Hier gibt es keine Haie und hat es auch noch nie welche gegeben"

 

Tiroler Hai-Opfer starb in Privatspital


Nach dem Angriff, bei dem ihr ein Bein und ein Arm abgebissen wurde, schaffte es die Tirolerin Elisabeth S. noch selber an den Strand und wurde in ein Privatspital gebracht. Dort verstarb sie aufgrund ihres hohen Blutverlustes an Kreislaufversagen.

Entgegen ursprünglichen Meldungen, lebte die Pensionistin nicht in Ägypten. Sie war dort seit Anfang Juni auf Urlaub, wollte gestern nach Hause fliegen. Die Tirolerin hinterlässt eine Tochter und ihren ägyptischen Lebensgefährten.


  

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