Tayyip Erdogan

Protest

Erdogan führt Twitter-Krieg

Premier lässt Dutzende Netzwerker festnehmen.

Panische Angst vor dem „bösen Internet“: Weil sie im sozialen Netzwerk Twitter angeblich „irreführende und beleidigende Informationen“ weitergegeben haben, hat der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan mindestens 25 Twitter-Nutzer festnehmen lassen. Nach zehn weiteren Internet-Usern wurde am Mittwoch gefahndet. Dabei betreibt Erdogan selbst einen höchst aktiven Twitter-Account. Dort steht sinngemäß zu lesen: „Die Leute sagen, es gibt einen türkischen Frühling. Ich werde verhindern, dass sie ihn in einen Winter verwandeln können.“

Keine Entspannung
Indes gehen die landesweiten Proteste gegen Erdogan und seine Regierung weiter: In Istanbul und Ankara setzte die Armee erneut Tränengas ein. Bisher gibt es mindestens zwei Tote, mehr als 1.700 wurden verletzt.

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