Der Wunsch nach dem Tod zu sprechen

Giftmord? Das dunkle Geheimnis der Mumie

Mumie
© Leeds Museums & Galleries / SWNS
Ein mumifizierter altägyptischer Priester kann dank moderner Technologie aus dem Jenseits sprechen.
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Nesyamun, ein Priester aus Ägypten, wurde vor etwa 3.000 Jahren mumifiziert. Seine sterblichen Überreste sind so gut erhalten, dass es Wissenschaftern gelungen ist, Hals, Mund und Stimme mithilfe eines CT-Scanners auf der Leeds General Infirmary abzubilden und im 3D-Druck nachzubilden.

Mumie 3
© Leeds Museums & Galleries / SWNS

„True of Voice“

entmumifiziert

Mumie 2
© Leeds Museums & Galleries / SWNS

Das dunkle Geheimnis der Mumie

Der Priester lebte während der politisch volatilen Regierungszeit des Pharaos Ramses XI (ca. 1099-1069 v. Chr.). Als Schreiber und Priester im Staatstempel von Karnak in Theben - dem heutigen Luxor. Ungewöhnlich war, dass die Zunge des Priesters herausragte, was einige spekulieren lässt, dass er Mitte fünfzig an einer Vergiftung oder einem Bienenstich auf seiner Zunge gestorben ist.

Der elektronische Kehlkopf ähnelt dem, der in der modernen Medizin verwendet wird, um Menschen, die ihre Stimme verloren haben, die Sprache zurückzugeben. Experten hoffen in den nächsten Monaten und Jahren damit mehr über das Schicksal des Priesters zu erfahren.



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