Letzte Bergungsphase

Costa Concordia schwimmt wieder

Die bergung des Wracks vor der Insel Giglio kostet 1,5 Milliarden Euro.

Zweieinhalb Jahre nach dem tragischen Unglück mit 32 Toten vor der italienischen Insel Giglio schwimmt das havarierte Kreuzfahrtschiff Costa Concordia wieder. Das Wasser wurde mit komprimierter Luft aus den 30 Schwimmkörpern an beiden Flanken des mehr als 114.000 Tonnen schweren Kolosses gedrückt. Die Tanks trieben auf und hoben so das Schiff an. Die Bergung wird eineinhalb Milliarden Euro kosten, berichtete der Geschäftsführer der Reederei Costa Crociere, Michael Thamm.

Diashow: Costa Concordia schwimmt wieder

Costa Concordia schwimmt wieder

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    Anschließend sollte das Wrack 30 Meter aufs Meer geschleppt und dort verankert und befestigt werden, um die letzten Schwimmkörper in ihre richtige Position zu bringen. Der Plan, um die Costa Concordia schwimmfähig zu machen, schreite wie vorgesehen voran, versicherte der italienische Umweltminister Gianluca Galletti.

    Binnen einer Woche soll der im Jänner 2012 vor Giglio havarierte Kreuzfahrtkoloss für den Abtransport bereit sein. 18 Meter Tiefgang - statt der bisher 30 - wird das Schiff dann noch haben. Nach dem Aufschwimmen sollen vier Schlepper und zehn Begleitschiffe das Wrack nach Genua bringen. Dort soll die Costa Concordia innerhalb von 24 Monaten verschrottet werden. Seit mehr als zwei Jahren arbeiten die Experten an der komplizierten und risikoreichen Bergung.

    Diashow: Costa Concordia aufgerichtet

    Costa Concordia aufgerichtet

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