Bei Bundestagswahl

Guttenberg: 2013 kein Polit-Comeback

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CSU-Chef Seehofer schließt eine spätere Rückkehr aber nicht aus.

Der ehemalige deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) will zumindest vorerst nicht in die deutsche Politik zurückkehren. Guttenberg habe ihm in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt, bei der Bundestagswahl 2013 kein Mandat anzustreben, sagte CSU-Chef Horst Seehofer am Freitag in München vor Journalisten. Zuletzt hatte es von der CSU-Spitze verstärkte Bemühungen gegeben, den 40-Jährigen zu einem baldigen Comeback zu überreden.

Seehofer legte auch einen Brief Guttenbergs an die CSU-Mitglieder vor, in dem das Ex-Minister schreibt: "Es wäre nicht der richtige Zeitpunkt. Und ich habe auch aus meinen Fehlern zu lernen." Guttenberg kündigte an, "auf lange Sicht" keine öffentlichen Auftritte in Deutschland mehr wahrzunehmen. Bereits gemachte Zusagen nimmt er wieder zurück.

Seehofer schloss nicht aus, dass Guttenberg zu einem späteren Zeitpunkt zurückkommen werde. Eine Wiederkehr in die deutsche Politik unter dem Dach der CSU bleibe durchaus eine Option. "Es ging gestern um den Zeitpunkt."

Im März vergangenen Jahres hatte Guttenberg seinen Rücktritt als Verteidigungsminister erklärt, weil er Teile seiner Doktorarbeit abgeschrieben hatte. Anschließend war er in die USA gegangen.

Das ist Karl-Theodor zu Guttenberg

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