Hier lernte der Todes-Pilot das Fliegen

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Hier lernte der Todes-Pilot das Fliegen

Lubitz musste seine Ausbildung in den USA für mehrere Monate unterbrechen.

Der Kopilot, der den Absturz der Germanwings-Maschine nach Erkenntnissen der Ermittler absichtlich herbeigeführt hat, ist als Absolvent der Verkehrsflieger-Schule der Lufthansa in Bremen zum Kölner Unternehmen gekommen. Die Bremer Schule gibt es seit 1956. Sie gehört nach eigenen Angaben zum Unternehmen Lufthansa Flight Training mit insgesamt acht Standorten. Während der Ausbildung in Phoenix musste der Todes-Pilot seine Ausbildung für mehrere Monate unterbrechen. Während dieser Zeit galt er, laut Informationen der "Bild"-Zeitung als "nicht flugfähig".

VIDEO: Hier lernte der Co-Pilot fliegen

Die Ausbildung zum Flugkapitän dauert 29 bis 33 Monate. Nach den ersten sechs Monaten Theorie geht es für vier Monate nach Phoenix in Arizona zum ersten Fliegen mit einmotorigen Maschinen. Nach der Rückkehr nach Bremen wird am Flugsimulator geübt, später fliegen die Flugschüler mit einer Cessna Citation. Der Abschluss mit einer Musterschulung auf einen bestimmten Flugzeugtyp ist in Frankfurt. Flugkapitäne werden in Bremen nicht nur für die Lufthansa, sondern für verschiedene Airlines ausgebildet.

Der Name des Kopiloten wurde mit Andreas Lubitz angegeben. Bekannt war bereits, dass der Mann seit 2013 Kopilot bei Germanwings war. Davor hatte er laut Lufthansa-Chef Spohr aber schon seit etlichen Jahren für den Konzern gearbeitet, auch als Flugbegleiter

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