Jagd auf Jihadisten zeigt Wirkung
IS verliert eine Schlacht nach der anderen
Die irakische Armee hat nach eigenen Angaben die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) aus einer ihrer letzten Hochburgen in der westlichen Provinz Anbar vertrieben. Die IS-Führung habe ihre Kämpfer aus der rund 145 Kilometer westlich von Bagdad gelegenen Stadt Hit zurückbeordert, sage Militärsprecher Jahya Rassul am Sonntag einer Nachrichtenagentur.
Flucht durch die Wüste
Auch aus dem kleineren Ort Kubaysa westlich von Hit sowie aus der Wüstensiedlung Rutba an der Route nach Jordanien habe sich der IS zurückgezogen, sagte Rassul. Die Mehrheit der IS-Kämpfer sei "durch die Wüste in andere Regionen geflohen". Es laufe ein Militäreinsatz, um die Flüchtenden mithilfe der Luftwaffe zu verfolgen.
Jihadisten umzingelt
Hit sei "von irakischen Truppen vom Norden und vom Süden her umzingelt", sagte der Militärsprecher weiter. Tausende Familien hätten das Gebiet verlassen, "um zu unseren Truppen zu stoßen". Die Soldaten hätten die Stadt aber noch nicht betreten, und es sei unklar, ob sich nicht noch letzte IS-Anhänger dort verschanzt hielten.
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