Ein unfassbarer Skandal erschüttert den Mount Everest. Bergführer sollen Touristen absichtlich krank gemacht haben, nur um daran zu verdienen. Ermittler sprechen von einem ausgeklügelten System.
Was wie ein Albtraum klingt, soll laut Ermittlungen tatsächlich passiert sein: Guides am Mount Everest haben Touristen gezielt gesundheitlich geschädigt. Dabei sollen sie etwa Backpulver ins Essen gemischt haben, um Symptome wie Übelkeit oder Höhenkrankheit auszulösen.
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Die betroffenen Urlauber glaubten, ernsthaft krank zu sein und willigten in teure Rettungsaktionen ein.
Helikopter statt Abstieg
Genau das war offenbar der Plan: Sobald die Touristen Beschwerden zeigten, wurden sie zu kostspieligen Hubschrauber-Evakuierungen gedrängt. Diese Einsätze wären oft gar nicht notwendig gewesen. Teilweise sollen Bergsteiger sogar dazu überredet worden sein, Krankheiten nur vorzutäuschen, um sich den beschwerlichen Abstieg zu sparen.
Die Rettungsflüge wurden anschließend bei Versicherungen abgerechnet, oft mit gefälschten Dokumenten.
Millionen-System
Hinter dem Skandal steckt laut Behörden ein riesiges Netzwerk: Reiseveranstalter, Helikopterfirmen und sogar Krankenhäuser sollen beteiligt gewesen sein. Gemeinsam kassierten sie Millionen. Allein zwischen 2022 und 2025 sollen so rund 20 Millionen Dollar erschlichen worden sein. Tausende Touristen waren betroffen. Die Gewinne wurden unter den Beteiligten aufgeteilt – ein regelrechtes Geschäftsmodell.
Ermittlungen laufen
Die Behörden in Nepal haben inzwischen reagiert: 32 Personen wurden angeklagt, mehrere bereits festgenommen. Der Skandal wirft ein düsteres Licht auf den Tourismus rund um den höchsten Berg der Welt. Experten warnen, dass mangelnde Kontrolle solche Machenschaften erst möglich gemacht habe.
Was für viele ein Lebenstraum ist, könnte für manche zur gefährlichen Falle geworden sein.