Schiff

Hantavirus: "Hondius" darf weiterfahren

MV Hondius © NurPhoto via Getty Images
Kreuzfahrtschiff laut niederländischen Behörden erfolgreich gesäubert und desinfiziert
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Nach dem tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf der "Hondius" ist das Kreuzfahrtschiff nach Angaben der niederländischen Behörden erfolgreich gesäubert und desinfiziert worden. Das Schiff könne wieder in See stechen, erklärte die Gesundheitsbehörde von Rotterdam am Samstag. Die "Hondius" sei "effektiv gesäubert und die Desinfektion im Einklang mit den vorgeschriebenen Richtlinien ausgeführt" worden.

Rotterdamer Hafen

Der Eigner des Kreuzfahrtschiff, das Unternehmen Oceanwide Expeditions, hatte zuvor erklärt, dass die "Hondius" nach Abschluss der Inspektionen aus dem Rotterdamer Hafen auslaufen und ab dem 13. Juni wieder für Kreuzfahrten eingesetzt werde.

Südspitze Argentiniens

Zu dem Ausbruch des gefährlichen Virus war es während einer Reise der "Hondius" von der Südspitze Argentiniens zu den Kapverden gekommen. Drei Passagiere starben, darunter eine Deutsche. Hantaviren verursachen schwere Atemwegserkrankungen, eine Impfung gibt es nicht. Üblicherweise verbreiten sich die Viren über Urin, Kot und Speichel infizierter Nagetiere.

Evakuierung der Passagiere

Die "Hondius" war am 18. Mai im Hafen von Rotterdam eingetroffen. Dort gingen die letzten Besatzungsmitglieder, die nach der Evakuierung der Passagiere auf dem Schiff geblieben waren, von Bord.

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