Leverkusen – Erfolg für Bayer im Kampf gegen Lungenkrebs: Der Konzern hat für sein Krebsmedikament Sevabertinib einen doppelten regulatorischen Durchbruch erzielt – ausgerechnet in den beiden wichtigsten Pharmamärkten der Welt.
Wie der Pharmakonzern Bayer mitteilte, haben sowohl die US-Arzneimittelbehörde FDA als auch die chinesische Behörde CDE dem Wirkstoff den Status einer „Breakthrough Therapy“ zuerkannt. Die Einstufung gilt für die Erstlinientherapie von Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs, bei dem eine sogenannte HER2-Mutation vorliegt.
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Hohe Notwendigkeit für neues Medikament
Der „Breakthrough Therapy“-Status ist ein beschleunigtes Entwicklungs- und Prüfverfahren für Medikamente gegen schwere Erkrankungen mit hohem medizinischem Bedarf. Ziel ist es, besonders vielversprechende Therapien schneller zu den Patienten zu bringen.
In den USA ist Sevabertinib bereits weiter fortgeschritten: Die FDA hatte dem Medikament kürzlich schon eine beschleunigte Zulassung für eine andere Lungenkrebs-Indikation erteilt. Mit der neuen Einstufung rückt nun auch der Einsatz als Erstbehandlung für HER2-mutierten Lungenkrebs näher.
Riesen-Meilenstein
Sevabertinib gehört zur Wirkstoffklasse der Kinasehemmer. Diese blockieren gezielt Enzyme, die das Wachstum und die Vermehrung von Krebszellen antreiben. Für Bayer ist der doppelte „Breakthrough“-Status ein wichtiger Meilenstein – und ein Signal, dass Sevabertinib international als besonders vielversprechender Hoffnungsträger gegen Lungenkrebs gilt.