Vor Spitzentreffen

Schwere Kämpfe in der Ostukraine

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Kiew: Vier Grenzschützer wurden von russischen Hubschraubern getötet.

Unmittelbar vor dem Krisengipfel in Minsk haben heftige Kämpfe den Konflikt in der Ostukraine verschärft. Militär und prorussische Separatisten berichteten am Dienstag von Hunderten Toten innerhalb von 24 Stunden. Bei dem mit Spannung erwarteten Gipfel in Minsk waren am Nachmittag Verhandlungen zwischen dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und Kremlchef Wladimir Putin geplant.

Nach Angaben eines ukrainischen Militärsprechers wurden vier Grenzschützer am Montag von russischen Militärhubschraubern beschossen und getötet. Innerhalb von 24 Stunden seien andererseits fast 250 militante Kämpfer getötet worden, teilte der ukrainische Sicherheitsrat mit. Den prorussischen Aufständischen zufolge wurden zudem mehr als 80 Soldaten getötet oder verletzt und mehr als 40 gefangen genommen, wie russische Agenturen berichteten.

Große Aufregung löste in Kiew die Gefangennahme von zehn russischen Fallschirmjägern am Rande der Kampfzone in der Region Donezk aus. Diese seien jedoch nicht "versehentlich", wie nach Medienberichten von Moskau behauptet, sondern auf einer "besonderen Mission" in die Ukraine gelangt, sagte ein ukrainischer Militärsprecher am Dienstag.

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