In Teheran haben die Trauerfeierlichkeiten für das getötete Oberhaupt Ali Khamenei begonnen. Zehntausende strömen in die Hauptstadt, um Abschied zu nehmen. Doch während das Land trauert, sorgt vor allem eine Frage für Spannung: Wo ist der mögliche Nachfolger?
In Teheran haben die Trauerfeiern für den getöteten Ober-Mullah begonnen. Zum Ende der traditionellen 40-tägigen Trauerzeit versammeln sich Menschen im ganzen Land, begleitet von Gebeten und Gedenkzügen. Tausende Menschen strömen in die Hauptstadt, doch eine zentrale Frage bleibt offen: Wird sein Sohn bei den Zeremonien überhaupt auftauchen?
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Zeremonie mit symbolischer Bedeutung
Der Beginn der Zeremonie wurde bewusst auf den Zeitpunkt gelegt, an dem der tödliche Angriff stattfand, 09.40 Uhr (Ortszeit). Damit soll bewusst an den Moment erinnert werden, der das Machtgefüge im Iran erschütterte.
In den Straßen von Teheran versammeln sich zahlreiche Menschen, auch ein großes Gebet ist geplant. Wer die Zeremonie leiten wird, ist bislang nicht bekannt.
Rätsel um den Sohn
Besonders im Fokus steht der mögliche Nachfolger: Modschtaba Khamenei. Seit dem Angriff auf seinen Vater fehlt von ihm jede Spur. Berichten zufolge wurde er dabei verletzt, seither gibt es widersprüchliche Informationen über seinen Zustand.
Ob er bei der Trauerfeier erscheinen wird, ist völlig unklar.
Spekulationen über seinen Zustand
Zuletzt machten Gerüchte über schwere Verletzungen und sogar ein mögliches Koma die Runde. Andere Berichte behaupten, er habe hinter den Kulissen noch Entscheidungen über die aktuelle Waffenruhe getroffen. Die Unsicherheit verstärkt die Spannungen rund um die Machtfrage im Land.
Begräbnis in Heimatstadt geplant
Beigesetzt werden soll das verstorbene Oberhaupt in Mashhad im Nordosten des Iran. Ob der Sohn dort tatsächlich auftaucht, bleibt eine der spannendsten Fragen und könnte entscheidend für die Zukunft der Führung im Iran sein.