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Doch nicht im Koma? Ober-Mullah soll Deal selbst eingefädelt haben

Mojtaba Khamenei soll über handschriftliche Zettel kommunizieren. 

Der Iran und die USA haben sich kurz vor Ablauf eines Ultimatums von Trump auf eine zweiwöchige Waffenruhe und die Öffnung der für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtigen Meerenge geeinigt. Irans Außenminister Abbas Araqchi schrieb in einer Erklärung, der Schiffsverkehr werde dort in Abstimmung mit den iranischen Streitkräften und unter Berücksichtigung technischer Einschränkungen wieder ermöglicht. Trump hatte die Öffnung der Straße zur Bedingung für eine Feuerpause gemacht.

Handschriftliche Zettel

Wie das US-Portal Axios berichtet, soll Irans neuer Ober-Mullah selbst den Deal eingefädelt haben. Mojtaba Khamenei soll seine Vertrauten angewiesen haben, eine Vereinbarung mit den USA und Israel auszuhandeln. Dies bestätigte eine israelische Quelle dem Magazin.

Khameneis Sohn Mojtaba
© EPA

Dem Bericht zufolge nutzt Irans oberster Führer aus Sicherheitsgründen derzeit vor allem handschriftliche Notizen, die über Mittelsmänner zugestellt werden, um gezielten Angriffen zu entgehen.

Doch nicht im Koma?

Die aktuellen Friedensbemühungen markieren dabei eine historische Wende im Verhältnis zwischen den USA, Israel und dem Iran. Insider bezeichnen die jüngsten Entwicklungen als „Durchbruch“. Dabei betonen regionale Beamte die zentrale Rolle Khameneis: Alle maßgeblichen Entscheidungen der vergangenen Tage seien mit seiner ausdrücklichen Zustimmung getroffen worden; ohne sein „grünes Licht“ wäre eine Einigung nicht möglich gewesen.

Mojtaba Khamenei wurde nach dem Tod seines Vaters zum neuen obersten Führer des Irans gewählt. Der 56-Jährige trat bisher in der Öffentlichkeit nicht auf, was zu Spekulationen über seinen Gesundheitszustand führte. Britische Medien berichteten zuletzt sogar davon, Khamenei liege im Koma – dies scheint sich nun nicht zu bestätigen.

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