Republikaner gegen Frauenrechte

Romney stolpert über Abtreibung

von
Mitt Romney
© Getty
Skandalaussagen eines Parteifreundes und Anti-Abtreibungs-Politik als Hürden.
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Obama-Gegner Mitt Romney gerät kurz vor dem Start des Nominierungsparteitages in Tampa (Florida) nächste Woche wegen eines Skandals um Abtreibungsrechte gehörig in die Defensive: Zuerst schockte der republikanische Senatsanwärter Todd Akin mit Aussagen über „legitime Vergewaltigungen“. Frauen würden nach Vergewaltigungen nie schwanger werden, da ihr Körper in solchen Fällen den Befruchtungsprozess „abstellt“ – medizinisch gesehen Unsinn.

Trotz allgemeinem Entsetzen über die „mittelalterlichen Ansichten“ und Rücktrittsforderungen selbst von Romney, macht Akin stur mit seinem Senats-Wahlkampf weiter.

„Krieg gegen Frauen“. Dann beschlossen die Republikaner ein Parteiprogramm, wonach alle Abtreibungen verboten werden sollen – auch selbst nach Vergewaltigungen. Der „Krieg gegen die Frauen“ der Parteirechten wirft Romney im Präsidentschaftsrennen weit zurück: Laut NBC WSJ-Umfrage führt Amtsinhaber Obama bei „Frauenfragen“ mit 30 Prozent Vorsprung.

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