Der landesweite Stromausfall in Spanien blieb lange ungeklärt - sogar eine Cyberattacke konnte eine Zeit lang nicht ausgeschlossen werden. Was diese für die landesweite Sicherheit bedeutet hätte, ist beängstigend. Jetzt steht der Grund für den Blackout fest.
Am 28. April gab es ein landesweites Blackout in Spanien, sogar Teile Portugals und Frankreichs waren betroffen. Stundenlang funktionierten keine U-Bahnen und Züge mehr, die Ampeln und der Verkehr waren quasi stillgelegt.
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Schwarze Bildschirme im ganzen Land, nicht einmal Mobilfunknetz gab es. Wie orf.at nun berichtet, stehen die Gründe für den apokalyptischen Stromausfall fest:
Störung im Umspannwerk
Eine plötzliche Störung in einem Umspannwerk in Granada hat der spanischen Regierung zufolge den landesweiten Blackout ausgelöst. Dies habe zur Folge gehabt, dass Sekunden später weitere Städte wie Badajoz und Sevilla betroffen waren.
Reihe von Netzabschaltungen
Diese drei Vorfälle haben demnach einen Erzeugungsverlust von 2,2 Gigawatt Strom verursacht. Das wiederum soll eine Reihe von Netzabschaltungen ausgelöst haben.
Ermittlungen laufen
Man sei noch immer dabei, "Millionen von Daten zu analysieren", wie die Energieministerin angab. Nun wisse man bereits, wo der Auslöser für den Stromausfall war. Weitere Hintergründe sind Gegenstand der Ermittlungen.