Schlangen-Alarm

Giftbisse töten drei Menschen in Australien

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Die extreme Dürre im Süden Australiens treibt Schlangen in die Städte. Bereits drei Menschen starben durch Schlangenbisse.

Neben Buschbränden bringt die extreme Dürre im Süden Australiens den Menschen eine weitere Plage: Giftige Schlangen flüchten auf der Suche nach Feuchtigkeit in die Städte, wie der Gesundheitsminister des Bundesstaates Victoria, Bronwyn Pike, am Donnerstag warnte. Nach Behördenangaben kamen bereits drei Menschen durch Schlangenbisse ums Leben.

In allen Fällen handelte es sich um Bisse der Gewöhnlichen Braunschlange, einer der giftigsten Schlangen der Welt. Pike rief die Bürger auf, sich den Reptilien auf keinen Fall zu nähern. "Und wenn Sie doch leider gebissen werden, suchen Sie umgehend medizinische Hilfe", mahnte der Minister. Einem Giftexperten zufolge gibt es in Australien derzeit mehr Schlangenbisse als üblich.

Die Buschbrände in der Region wüteten unterdessen weiter und bedrohten Wohnhäuser. Ein Mann, dessen einsam gelegenes Haus im Bundesstaat South Australia den Flammen zum Opfer fiel, wurde tot aufgefunden. Ein entfernter Nachbar sagte, er und sein Sohn hätten versucht, das Feuer zu löschen und den Mann zu retten. "Wir haben es bekämpft, aber es war zu heiß, zu schwierig. Wir sind am Borden zerstört, dass wir ihn nicht retten konnten." Im Bundesstaat Victoria wüteten mehrere Brände; 2.500 Feuerwehrleute aus Australien, Neuseeland und Kanada kämpften gegen die Flammen. Viele der Brände waren durch Blitze ausgelöst worden, die auf dem ausgetrockneten Busch einschlugen.

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