Experten warnen

Diese rosa Eier sollten Sie melden

© Getty Images
Wer rosa Eier an Teichen, Gewässern oder in feuchten Gartenbereichen entdeckt, sollte den Fund melden.
OE24 auf Google bevorzugen

Die leuchtend rosa Eier stammen häufig von der sogenannten Apfelschnecke. Die aus Südamerika stammende Art gilt als invasiv und ist in der Europäischen Union streng reguliert. Experten befürchten, dass sie heimische Ökosysteme beeinträchtigen könnte.

Eier werden über dem Wasser abgelegt

Besonders auffällig sind die pinken Eier, die meist in größeren Trauben oberhalb der Wasseroberfläche an Pflanzen, Steinen oder anderen Gegenständen kleben. Nach einigen Wochen schlüpfen daraus die Schnecken.

Gefahr für Pflanzen und Gewässer

Die häufig für Aquarien und Teiche angeschafften Tiere schaden der Biodiversität und gefährden im Süden Europas sogar Ernten © Getty Images

Die Apfelschnecke ernährt sich von zahlreichen Wasser- und Sumpfpflanzen. Da sie hierzulande kaum natürliche Feinde hat, kann sie sich unter günstigen Bedingungen rasch vermehren und Schäden anrichten.

Fund soll gemeldet werden

Wer die auffälligen Eier entdeckt, sollte den Fund den zuständigen Behörden oder dem Pflanzenschutzdienst melden. So können Experten überprüfen, ob es sich tatsächlich um die invasive Schneckenart handelt und gegebenenfalls Maßnahmen setzen.

Klimawandel begünstigt Ausbreitung

Fachleute gehen davon aus, dass die steigenden Temperaturen die Ausbreitung der Apfelschnecke in Europa erleichtern könnten. Deshalb wird jeder gemeldete Fund genau dokumentiert.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden