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Israel

Todesfälle nicht durch Impfung

Nach einer eintägigen Unterbrechung wegen mehrerer Todesfälle wurden die Schutzimpfungen gegen Grippe wieder aufgenommen.

Nachdem in Israel vier Menschen gestorben waren, die kurz zuvor gegen Grippe geimpft wurden, war die Aufregung groß, die Impfungen waren ausgesetzt worden. Vier Tage später die Entwarnung: Untersuchungen in Zusammenarbeit mit dem Pharmaunternehmen Sanofi-Aventis hätten ergeben, dass die Todesfälle nicht mit der Schutzmaßnahme in Verbindung gebracht werden könnten. Auch das französische Gesundheitsministerium erklärte nach einer Prüfung am Montag, es sei kein Zusammenhang erkennbar.

Minister ging mit gutem Beispiel voran
"Die Impfungen gehen ab heute Abend weiter", sagte Gesundheitsminister Jacow Ben Jisri am Montag, als er sich in einer Direktübertragung im Fernsehen selbst impfen ließ. Nach den Worten des Ministers sind in Israel in diesem Jahr bisher mehr als 140.000 Menschen gegen Grippe geimpft worden.

Herzstillstand
Nach israelischen Krankenhausangaben waren die vier verstorbenen Männer zwischen 52 und 76 Jahre alt und litten an verschiedenen Erkrankungen, darunter Diabetes und Herzkrankheiten. Drei der vier verstorbenen Männer waren im selben Medizin-Zentrum geimpft worden, wobei die Injektionen aus dem gleichen Impfpool stammten. Sie erlitten einen Herzstillstand. Bei dem vierten Mann war die unmittelbare Todesursache zunächst nicht bekannt.

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