Umstellter Geiselnehmer erschießt sich

USA

Umstellter Geiselnehmer erschießt sich

Siebenfacher Mörder verschanzte sich nach Verfolgungsjagd in Haus.

Wie die Zeitung "Grand Rapids Press" online berichtete, schoss sich der 34 Jahre alte Mann am Donnerstagabend (Ortszeit) in der 200.000-Einwohner Stadt Grand Rapids selbst in den Kopf. Zuvor hatte er sich auf der Flucht vor der Polizei mit Geiseln in einem Haus verschanzt. Er soll an zwei Orten in der Stadt insgesamt sieben Menschen erschossen haben, darunter seine Ex-Freundin und Tochter sowie ein weiteres Kind.

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    Umstellt

    Zahlreiche Polizisten hatten das Gebäude, in das sich der Mann geflüchtet hatte, umstellt. Der Verdächtige nahm zunächst zwei Geiseln, eine Frau ließ er später unversehrt frei. Er war in das Haus eingedrungen, nachdem er auf der Flucht vor der Polizei sein Auto zurückgelassen hatte und zu Fuß weitergeflohen war. Dabei gab er mehrere Schüsse ab, die Polizei feuerte zurück. Auf seiner Flucht hatte der Mann zwei Menschen angeschossen, die laut Polizei jedoch nicht lebensgefährlich verletzt wurden.

    Hass auf Frauen

    Vor seiner Flucht soll der Verdächtige nach Ermittlungen der Polizei in zwei Häusern in Grand Rapids insgesamt fünf Frauen, ein Kind und einen Mann erschossen haben. Polizeichef Kevin Belk sagte, dass sich unter den Opfern auch die Tochter und eine Ex-Freundin des 34-Jährigen seien. Er wollte offenbar seine Familie ausrotten, hieß es in Medienberichten.

    Ex-Knacki mit Depressionen?
    Lokale Medien berichteten unter Berufung auf Angehörige des Verdächtigen, er sei vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen worden und habe möglicherweise an manischen Depressionen gelitten. Dem Fernsehsender WWMT zufolge war der Mann unter anderem wegen Körperverletzung mehrfach vorbestraft.




     

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