"Historisch"

Wintersturm: Mega-Blackout legt Teile der USA lahm

 Der heftige Wintersturm in den USA sorgt nicht nur für starke Schneefälle und ungewöhnlich niedrige Temperaturen, sondern auch für zahlreiche Stromausfälle. 

Landesweit sind derzeit mindestens 250.000 Haushalte ohne Strom, wie aus Angaben des Portals poweroutage.us hervorgeht. Stark betroffen sind demnach unter anderem die Bundesstaaten Mississippi, Louisiana und Texas.

Wintersturm: Mega-Blackout legt Teile der USA lahm
© AFP

Mehr als die Hälfte der US-Bevölkerung ist von dem Wintereinbruch beeinträchtigt, während der Sturm weiter in Richtung Osten zieht und im Laufe des Sonntages etwa New York erfassen soll. Auch für Reisende stellt das Wetter eine große Herausforderung dar. So wurden Medienberichten zufolge Tausende Flüge über das Wochenende gestrichen. Zahlreiche Staaten haben den Notstand ausgerufen.

Mehr als 4.000 Flüge gestrichen

Mehr als 4.000 Flüge wurden am Samstag gestrichen, für Sonntag waren es nach Angaben des Flugverfolgungsdienstes FlightAware bereits mehr als 9.400 Verbindungen. Große Fluggesellschaften warnten die Passagiere vor plötzlichen Flugplanänderungen. JetBlue strich bis Montag rund 1.000 Flüge, und auch United Airlines sagte vorsorglich zahlreiche Verbindungen ab.

Delta Air Lines teilte mit, sie verlege Experten aus ihren nördlichen Drehkreuzen in den Süden. Der Sturm führte außerdem zu massiven Stromausfällen. Bis zum späten Samstagabend waren mehr als 160.000 Haushalte ohne Strom, die meisten davon in Louisiana und Texas, wie die Webseite PowerOutage.com meldete.

US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Sturm als "historisch" und genehmigte für zwölf US-Staaten den Katastrophenfall. Heimatschutzministerin Kristi Noem sagte, Zehntausende Menschen im Süden hätten keinen Strom mehr. Die Versorger arbeiteten daran, die Versorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen. Sie rief die Amerikaner zur Vorsicht auf. "Es wird sehr, sehr kalt werden", sagte Noem. "Wir rufen alle dazu auf, sich mit Treibstoff und Lebensmitteln einzudecken, und wir werden das gemeinsam durchstehen."

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