Flüchtlinge

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Zahl türkischer Asylwerber erreicht neuen Höchststand

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Im August beantragten in Deutschland 877 Türken Asyl.

Die Zahl der Asylanträge türkischer Staatsbürger in Deutschland hat einem Bericht zufolge einen neuen Höchststand erreicht. Im August beantragten 877 Türken Asyl, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Donnerstag unter Berufung auf das deutsche Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) berichtete.

Dies seien so viele wie noch nie in einem Monat seit dem gescheiterten Putschversuch im Juli 2016. Bisher beantragten demnach in diesem Jahr insgesamt rund 4.700 türkische Staatsangehörige Asyl in Deutschland. Zum Vergleich: In Österreich haben von bis Ende Juli 185 Türken Asyl beantragt.

Großteil wird abgelehnt

Deutschland gewährt nur wenigen Asylwerbern mit türkischer Staatsangehörigkeit Schutz: Von 8500 Anträgen in Deutschland, über die das Bamf bisher in diesem Jahr entschied, wurden rund 5000 abgelehnt, wie die "FAZ" weiter berichtete. Nur 670 erhielten eine Anerkennung als Asylberechtigte, 1140 wurden als Flüchtling anerkannt, 112 erhielten subsidiären Schutz. In Österreich erhielten bis Ende Juli 26 Türken Asyl, 27 einen Aufenthaltstitel aus humanitären Gründen.

Das Bamf erfasst die einzelnen Antragsgründe wie etwa einen Putschversuch im Herkunftsland und damit auch die Gründe für eine Schutzgewährung nicht statistisch. Deutschland Innenminister Thomas de Maiziere (CDU) hatte kürzlich mitgeteilt, seit dem Putschversuch hätten 250 Türken mit Diplomatenpass und 365 Dienstpassinhaber Asyl beantragt.

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