Unterwasser-Roboter
Zwei Wrackteile von AirAsia-Airbus entdeckt
Sechs Tage nach dem Absturz des AirAsia-Flugzeugs haben Einsatzkräfte Teile des Wracks entdeckt. Neben einer Ölspur seien im Meer "zwei große Teile" der Passagiermaschine gefunden worden, sagte am Samstag der Chef des indonesischen Rettungsdienstes, Bambang Soelistyo. "Ich kann bestätigen, dass dies Teile des AirAsia-Flugzeugs sind, nach dem wir gesucht haben."
29 Schiffe und 17 Flugzeuge im Einsatz
Flug QZ8501 war am Sonntagmorgen mit 162 Passagieren an Bord auf dem Weg von Surabaya auf Java nach Singapur 40 Minuten nach dem Start vom Radarschirm verschwunden. Die Suche nach dem Wrack und den Opfern in der Java-See wurde in den vergangenen Tagen durch schlechtes Wetter behindert. Am Freitag wurde das Suchgebiet auf 1575 Quadratseemeilen eingegrenzt, es war damit nur noch ein Zehntel so groß wie noch am Vortag. An dem Einsatz beteiligten sich nach Angaben der indonesischen Behörden 29 Schiffe und 17 Flugzeuge.
Bereits am Freitag hatte die Besatzung eines indonesischen Marineschiffs nach Angaben des Kapitäns das Heck des Flugzeugs mithilfe eines Sonars entdeckt. Der Fund war offiziell nicht bestätigt worden. Von den Flugschreiben, die Aufschluss über die Absturzursache geben könnten, fehlt zudem noch jede Spur. Bisher ist nur klar, dass der Pilot kurz nach dem Start wegen schlechten Wetters um eine Kursänderung bat. Dieses wurde genehmigt, die Flugkontrolle untersagte es dem Piloten wegen dichten Flugverkehrs aber, seine Flughöhe anzupassen.
Keine Genehmigung
Das indonesische Verkehrsministerium erhob am Samstag Vorwürfe gegen malaysische Billigfluglinie. Eine Genehmigung für AirAsia-Flüge an Sonntagen auf der Strecke von Surabaya nach Singapur habe nicht vorgelegen, teilte das Verkehrsministerium in Jakarta mit. Bis auf Weiteres seien AirAsia daher Flüge auf dieser Route untersagt.
Wrackteile im Meer gefunden
1 / 12
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden