Lugner: Haider soll Honorar spenden

Angriff auf ORF-Star

Lugner: Haider soll Honorar spenden

Mitte Jänner sorgte TV-Moderator und Entertainer Alfons Haider für kräftigen Medienrummel. In einer Folge der ORF-Sendung Willkommen Österreich kritisierte er die Alpenrepublik und bezeichnete sie als "verlogenes, verschissenes Land".

Mit dieser Aussage erntete der homosexuelle TV-Star bereits fette Kritik von allen möglichen Seiten. Nun muss er sich auch noch von Richard Lugner zurechtweisen lassen. Dieser donnerte während seiner Opernball-Pressekonferenz, wo er seinen diesjährigen Stargast, Lindsay Lohan, bekannt gab, über den ORF-Star (alles über Lugners Opernball-Stargast erfahren Sie hier).

"Eine Frechheit"
"Dass jemand, der unser Land so besudelt hat, mit Worten, im öffentlichen Fernsehen, dass man nicht einmal darüber nachdenkt oder sagt, 'Hallo, was ist Ihnen da eigentlich eingefallen? Was machen Sie da?', und der soll dann moderieren und interviewen am Opernball, am Aushängeschild, am Staatsball. Ich finde das ein bissl bedenklich", empört der Baumeister sich vor Journalisten über Alfons Haider. "Was er dem Land angetan hat, ist eine Frechheit", poltert Lugner weiter.

"So eine Entgleisung für ein Aushängeschild von unserem Ball, da muss man sich zuerst einmal, aber ordentlich und kräftig, entschuldigen", verlangt Mörtel. Er hat auch eine Alternative parat: "Oder er soll sein Honorar vielleicht für einen guten Zweck spenden. Aber irgendeine Buße sollte er einfach tun. In einem katholischen Land gibt es diese Möglichkeit der Buße." Alfons Haider soll seine Opernball-Gage an Nachbar in Not oder die Bebenofper in Haiti weitergeben.

Schlag gegen Heinzl
"Was tun Sie als Buße? Manche meinen, Sie seien eine einzige Beleidung für unser Land", wirft Society-Reporter Dominic Heinzl, seit Anfang des Jahres wieder für den ORF tätig, ein. Diese Beleidigung lässt Lunger nicht ungesühnt: "Ich habe Sie unlängst gesehen mit dem Haider. Da haben Sie nahezu unter einer Decke gesteckt. Stecken Sie sich noch einmal unter eine Decke, das ist eine gute Buße für Sie." "Das war ein knallhartes Interview", stellt Heinzl klar. Lugner: "So streichelweich habe ich Sie noch nie erlebt."

Der Grund für Haiders Ausbruch, der ihn zu dieser medienwirksamen Aussage brachte: In Österreich würden so viele Frauen und Kinder verprügelt werden, wie in keinem anderen mitteleuropäischen Land, meinte Haider. Außerdem würden Flüchtlinge hier "wie Tiere behandelt" werden. Die Mutter des Entertainers wurde zudem nach dessen Outing als Homosexueller auf offener Straße verprügelt.

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