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Wilderer tötet vier Menschen im Bezirk Melk

Seiten: 12

Das Wilderer-Massaker von Niederösterreich hält ganz Österreich in Atem: Mehr als 20 Stunden lang verschanzte sich Waffennarr und Wilderer Alois Huber (55) in seinem Bauernhof in Großpriel (Bezirk Melk). Bilanz des Amoklaufs: drei tote Polizisten, ein toter Sanitäter, auch der Täter stirbt. Er hatte durchgedreht, als ihn die Polizei in der Nacht auf Dienstag wegen Wilderei festnehmen wollte.

Video zum Thema Wilderer-Massaker: Täter tot aufgefunden

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Alle Fotos:

Diashow Wilderer erschießt Polizisten und Sanitäter

Hier hat sich der Mann verschanzt

Großpriel bei Melk: Cobra, Polizei und das Bundesheer befinden sich im Einsatz.

Hier hat sich der Mann verschanzt

Großpriel bei Melk: Cobra, Polizei und das Bundesheer befinden sich im Einsatz.

Hier hat sich der Mann verschanzt

Großpriel bei Melk: Cobra, Polizei und das Bundesheer befinden sich im Einsatz.

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Großpriel bei Melk: Cobra, Polizei und das Bundesheer befinden sich im Einsatz.

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Großpriel bei Melk: Cobra, Polizei und das Bundesheer befinden sich im Einsatz.

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Großpriel bei Melk: Cobra, Polizei und das Bundesheer befinden sich im Einsatz.

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Hier hat sich der Mann verschanzt

Großpriel bei Melk: Cobra, Polizei und das Bundesheer befinden sich im Einsatz.

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Das Protokoll:

  • Dienstag, 0.06 Uhr: Erste Schüsse. Eine Straßensperre ist Ausgangspunkt dieses tragischen Blutbads. Seit Jahren ist die Polizei einem gesuchten Wilderer auf den Fersen. Jetzt lauern Cobra-Beamte bei Annaberg im Wald, haben eine heiße Spur. Doch Huber durchbricht die Sperre und feuert auf der Flucht plötzlich auf das Polizeiauto. Elitepolizist und Familienvater Roman Baumgartner wird im Auto in die Brust getroffen, ist schwer verletzt. Huber flüchtet.

Diashow Das ist der Wilderer Alois Huber

Das Psychogramm

Laut seinem besten Freund hatte sich alles mit dem Tod seiner Frau vor 18 Jahren geändert: Alois H. durchlebte ein langes psychisches Tief und konnte wohl bis zuletzt nicht loslassen....

Das Psychogramm

....im Hof des Hauses des Spediteurs in Großpriel war eine Kapelle für die verstorbene Gattin, in der er täglich betete. Eine neue Frau an seiner Seite fand er nie, dafür hatte er „Burgi“, seinen Schäferhund, den er abgöttisch liebte....

Das Psychogramm

...der Hund hatte eine künstliche Hüfte – immer wieder fuhr er mit „Burgi“ in das tiefste Waldviertel zu einer Hundetherapeutin. Eine Minute Massieren hat 50 Euro gekostet...

Das Psychogramm

...da war ihm nichts zu teuer. Ebenso alles, was mit der Jagd zu tun hatte. Alois Huber war auch auf Großwild- und bei Hubschrauberjagden – alles, um seine Frau zu vergessen, die an Krebs verstorben war...

Das Psychogramm

...der Tod seiner Gattin dürfte auch der Startschuss für seine Wilderer-Karriere gewesen sein. Mindestens sechs Hirsche soll Waffennarr Huber aus dem Auto heraus seit sechs Jahren getötet haben. Die Kadaver ließ er achtlos liegen, nur die wertvollen Geweihe nahm der Unternehmer mit.
Indes mehren sich die Hinweise, dass der Täter seinen blutigen Abgang schon länger geplant haben könnte – vor zwei Monaten fing er an, seinen Besitz zu veräußern. So verkaufte er zum Beispiel seinen BMW GS 1200. Auch befürchtete er zuletzt gegenüber seinem Freund, „schizophren“ zu sein.

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  • 1.07 Uhr: Sanitäter stirbt. Eine Stunde später: Die Rettung ist längst am Unfallort. Sanitäter Johann Dorfwirth (70) sitzt im Krankenwagen, verarztet den schwer verletzten Polizisten. Plötzlich ein Schuss durch die Frontscheibe, der den Sanitäter tödlich trifft. Im Spital verlieren die Ärzte auch den Kampf um den schwer verletzten Cobra-Polizisten.

Diashow Die Toten: Diese vier Menschen erschoss Alois H.

Gruppeninspektor Manfred Daurer, 44 Jahre

Gruppeninspektor Johann Ecker, 51 Jahre

Revierinspektor Roman Baumgartner, 38 Jahre

Rettungs-Sanitäter Johann Dorfwirth, 70 Jahre

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  • 2.14 Uhr: Huber flüchtet mit seinem Toyota, kracht in einen Baum. Zu Fuß läuft er weiter. Er hält eine Polizeistreife auf und schießt sofort. Bezirksbeamter Johann Ecker verliert sein Leben, den zweiten Polizisten nimmt Huber als Geisel. Der Wilderer, kinderlos, Waffennarr und seit dem Tod seiner Frau psychisch angeschlagen, kapert sich das Polizeiauto und rast zu seinem Bauernhof in Großpriel nahe Melk – den Polizisten Manfred Daurer als Geisel.
  • 2.56 Uhr: Er versteckt sich im Haus.Huber verschanzt sich in seinem Haus, er besitzt offiziell sechs Gewehre, hat dafür einen EU-Waffenpass. Die Polizei hat längst einen Großeinsatz eingeleitet. Das Haus ist umstellt. 

Video: Strom am Vierkanthof von Alois Huber wird abgeschaltet:

Video zum Thema Stromabschaltung am Bauernhof von Alois H.

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  • 7.07 Uhr: Telefonat mit bestem Freund. Huber verliert die Nerven, ruft seinen besten Freund Herbert H. an, gesteht alles.
  • 14.00 Uhr: Geisel tot. Panzer des Heeres sind angerückt, kurz später der Schock: Die Geisel wird tot aufgefunden. Der Polizei ist klar: Huber ist jetzt wohl alleine im Haus.
  • 18.37 Uhr: Cobra und Bundesheer beginnen mit dem Sturm des Bauernhofs. Panzer rollen an. Ein Hubschrauber steigt auf. Es dämmert, die EVN hat den Strom im Haus abgeschaltet.
  • 19.30 Uhr: Er schießt zurück.Es ist ein Geduldsspiel. Amokläufer Huber schießt, drängt die Polizei zurück.
  • 23.28 Uhr: Cobra-Chef Polay meldet sich: „Der Einsatz ist sehr schwierig und dauert noch an.“ 135 Cobra-Beamte und 202 NÖ-Polizisten sind im Einsatz.
  • Mittwoch, 0.15 Uhr: Die Cobra findet die Leiche des Amokläufers in einem Geheimversteck im Bauernhof. Der Täter hat sich selbst verbrannt. Das Ende einer Wahnsinnstat ...


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