Wahl-Thriller: Es steht 50:50

Hofburg-Wahl

Wahl-Thriller: Es steht 50:50

Die Stichwahl für die Präsidenten-Wahl wird zur spannendsten Polit-Entscheidung aller Zeiten. Laut der Hochrechnung von Sonntagabend liegen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer beide bei genau 50 Prozent! Enthalten sind in dieser Hochrechnung auch die Wahlkarten.

Es geht um eine dramatische Richtungs-Entscheidung:
Die Entscheidung der Bundespräsidentschaftswahl wird erst am Montag nach Auszählung der Briefwahlstimmen feststehen, das vorläufige amtliche Endergebnis liegt nun aber bereits vor. In der Urnenwahl vom Sonntag konnte sich FPÖ-Kandidat Norbert Hofer mit 51,9 Prozent knapp vor Alexander Van der Bellen mit 48,1 Prozent durchsetzen. Hofer liegt also nach der Auszählung der Urnen-Stimmen um rund 144.000 Stimmen vorne.

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Rund 700.000 Wahlkarten werden am Montag ausgezählt
Allzu aussagekräftig ist das vorläufige Endergebnis nicht, denn es wurden so viele Wahlkarten wie noch nie ausgegeben - exakt 885.437, das sind fast 14 Prozent der 6,382.507 Wahlberechtigten. Ein guter Teil davon wird erst am Montag ausgezählt. Die Hochrechner der ARGE Wahlen gehen davon aus, dass fast 700.000 der Wahlkarten auf postalischem Weg abgeben wurden und nicht im Wahllokal - und diese werden erst am Montag ausgezählt.

Hochrechnungen sehen Van der Bellen als Wahlsieger
Geht es nach den Hochrechnern, dann wird Van der Bellen nach Auszählung der Wahlkarten gewinnen. Andreas Kohlsche vom Institut für Wahl-, Sozial- und Methodenforschung in Kaufbeuren sieht den Grün-Kandidaten letztlich um 6.000 Stimmen vor Hofer, die ORF-Hochrechner von SORA um 2.888 Stimmen.

Die ARGE Wahlen hat berechnet, wie die Briefwahl zumindest ausgehen muss, damit Van der Bellen gewinnt: 60,2 Prozent müsste Van der Bellen demnach bei den Briefwählern holen, womit 39,8 für Hofer blieben. Mit einem solchen Briefwahlergebnis läge der Grüne um 200 Stimmen vor dem blauen Kandidaten. Wobei die APA-Hochrechner als Basis genommen haben, dass am Montag noch rund 707.000 gültige Stimmen ausgezählt werden. Je weniger Briefwahlstimmen es gibt, umso größer müsste die Differenz sein, damit der grüne Bewerber das Ergebnis noch drehen kann.

Kohlsche geht von wesentlich mehr gültigen Briefwahlstimmen aus - nämlich fast 730.000. Damit kommt er auf den größeren Vorsprung von 6.000 Stimmen für Van der Bellen im (hochgerechneten) Gesamtergebnis. Auch wenn Kohlsche bei der Briefwahlschätzung auf einen ähnlichen Anteil für den grünen Professor - nämlich 60,3 Prozent - kommt.

SORA geht davon aus, dass nur 680.000 Stimmen der Briefwahl ausgezählt werden. Dafür prognostizieren die ORF-Hochrechner den Anteil Van der Bellens mit 60,8 Prozent etwas höher - womit in Summe Van der Bellen mit 2,206.845 Stimmen knapp vor Hofer mit 2,203.957 läge.

Rund 700.000 Briefwahlstimmen werden am Montag ausgezählt
Etwas mehr als 700.000 Briefwahlstimmen dürften die Bezirkswahlbehörden am Montag noch auszuzählen haben, betonte der Leiter der Wahlabteilung im Innenministerium, Robert Stein, am Sonntag in der "ZiB2". Ausgestellt wurden 885.437 Wahlkarten. Der größte Teil davon wurde für die Briefwahl verwendet. Sie werden am Montag ausgezählt, das Ergebnis wird zwischen 17.00 und 19.00 Uhr erwartet.

Ein kleiner Teil diente am Sonntag zur Stimmabgabe in einem "fremden" Wahllokal, diese Stimmen sind bereits im vorläufigen Endergebnis enthalten, das Sonntagabend verlautbart wurde.

72 Prozent Wahlbeteiligung
Die Wahlbeteiligung der Urnenwahl vom Sonntag lag bei 60,7 Prozent und wird laut Hochrechnern mit den Wahlkarten auf rund 72 Prozent steigen. Gegenüber der letzten Präsidentschaftswahl vom Jahr 2010 gab es einen deutlichen Anstieg: Damals nahmen nur 53,6 Prozent ihr Wahlrecht in Anspruch. Beim ersten Wahlgang schritten 68,5 Prozent der Wahlberechtigten zu den Urnen.

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Die politische Landkarte (Draufklicken um zu allen Gemeinden im Detail zu kommen):

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oe24 berichtet LIVE über die spannendste Wahl des Jahres

22:32
 

Van der Bellen konnte mehr Nichtwähler mobilisieren

Van der Bellen mobilisierte auch im Lager der Nichtwähler besser als Hofer. 208.000 Österreicher, die am 24. April nicht teilnahmen, wählten nun den Grünen, das sind zehn Prozent. Hofer erreichte 129.000 Nichtwähler, das sind sechs Prozent.

22:27
 

So stimmten Khol- und Hundstorfer-Wähler ab

Die Wähler von Andreas Khol tendierten in etwa gleich großen Teilen zu Van der Bellen und Hofer. 224.000 (47 Prozent) wechselten zu Van der Bellen, 202.000 (42 Prozent) zu Hofer. 50.000 Khol-Wähler (zehn Prozent) blieben daheim.

Bei den Roten, die im ersten Wahldurchgang für SPÖ-Kandidat Rudolf Hundstorfer stimmten, punktete vor allem Van der Bellen (334.000 bzw. 69 Prozent). Zu Hofer wanderten 107.000 bzw. 22 Prozent der Hundstorfer-Sympathisanten.

22:27
 

Zwei Drittel der Griss-Wähler stimmten für Van der Bellen

Zwei Drittel der Wähler von Irmgard Griss haben sich in der Stichwahl für Alexander Van der Bellen entschieden. Zu diesem Schluss kommt zumindest die Wählerstromanalyse von SORA für den ORF. 515.000 Stimmen wanderten demnach von der im April drittplatzierten unabhängigen Kandidatin zum ehemaligen Grünen Bundessprecher. Gespalten waren vor allem die Wähler von ÖVP-Kandidat Andreas Khol.

FPÖ-Kandidat Norbert Hofer erhielt von Griss-Wählern 212.000 Stimmen, das sind 26 Prozent der Menschen, die Griss im ersten Wahlgang ihr Vertrauen schenkten. Die restlichen 84.000 Griss-Anhänger (zehn Prozent) gingen nicht mehr wählen.

22:19
 

Van der Bellen: "Es wird arschknapp"

Mit Jubel, "Sascha, Sascha"-Chören, Küssen, Umarmungen und wüstem Gedränge ist Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen am Sonntagabend bei seiner Wahlfeier im Wiener Palais Auersperg empfangen worden. Erneut werde es "arschknapp" werden, erinnerte er dort an sein geflügeltes Wort aus dem Jahr 2006. Die Lehre aus den letzten Wochen: "Es lohnt sich, nicht aufzugeben."

22:11
 

Innenministerium rechnet mit 700.000 Briefwahlstimmen, die am Montag ausgezählt werden

Etwas mehr als 700.000 Briefwahlstimmen dürften die Bezirkswahlbehörden morgen, Montag, noch auszuzählen haben, betonte der Leiter der Wahlabteilung im Innenministerium, Robert Stein, am Sonntag in der "ZiB2". Ausgestellt wurden 885.437 Wahlkarten. Der größte Teil davon wurde für die Briefwahl verwendet. Sie werden am Montag ausgezählt, das Ergebnis wird zwischen 17.00 und 19.00 Uhr erwartet.

Ein kleiner Teil diente am Sonntag zur Stimmabgabe in einem "fremden" Wahllokal, diese Stimmen sind bereits im vorläufigen Endergebnis enthalten, das Sonntagabend verlautbart wurde.

21:55
 

Hofer will nochmal kandidieren, wenn er Wahl nicht gewinnt

Sollte er die Wahl nicht gewinnen, will Norbert Hofer in sechs Jahren ein weiteres Mal für die Bundespräsidentschaft kandidieren. Das kündigte der FPÖ-Kandidat bei der Wahlparty an. Auch wenn der Sonntag noch keine Entscheidung im Wahlkampf gebracht hatte, wurde Hofer zumindest im "Alpendorf" zum Präsidenten gewählt. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache nannte ihn "Bundespräsident der Herzen".

21:49
 

Van der Bellen spricht: Hier im Live-Stream

Jetzt hält Alexander Van der Bellen seine Rede im Palais Auersperg. oe24 streamt live:

21:37
 

Zwei Länder könnten sich noch zugunsten Van der Bellens drehen

Das knappe Ergebnis der Bundespräsidentschaftswahl spiegelt sich auch in der Verteilung der ersten Plätze in den Bundesländern wider. Laut Hochrechnung der ARGE Wahlen könnte Norbert Hofer fünf Länder erobern, Alexander Van der Bellen hätte demnach in vier Bundesländern die Nase vorne. Somit würden im Gegensatz zum vorläufigen Endergebnis vom Sonntag noch zwei Länder "drehen".

Laut der Prognose würde FPÖ-Kandidat Hofer im Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Salzburg und der Steiermark vor Van der Bellen liegen. Der ehemalige Grünen-Chef dürfte hingegen in Oberösterreich, Tirol, Vorarlberg und Wien mit der Stimmen-Mehrheit rechnen.

21:33
 

Hofer geht von der Bühne

Hofer verabschiedet sich mit: "Ich bin so stolz auf euch. Wir lieben Österreich!"

21:30
 

Hofer, Strache und Kickl singen "Immer wieder Österreich"

Bei der FPÖ-Party stehen Hofer, Strache und Kickl auf der Bühne und schunkeln zu "Immer wieder Österreich" von der John Otti Band.

fpö.jpg © ÖSTERREICH

21:27
 

Van der Bellen im Palais Auersperg

Lauter Jubel: Alexander Van der Bellen ist bei der Wahlparty im Palais Auersperg eingetroffen.

21:23
 

Hofer bei Rede bejubelt

Norbert Hofer hat seine Dankes-Rede bei der FPÖ-Party im Prater gehalten - und wird gefeiert. Jetzt spielt die John Otti Band "Immer wieder Österreich".

21:12
 

Endergebnis soll morgen zwischen 17 und 19 Uhr feststehen

Wie viele Briefwähler tatsächlich gültig gewählt haben und wem sie letztlich in die Hofburg verhelfen, wird Montag am frühen Abend feststehen. "Hoffentlich zwischen 17.00 und 19.00 Uhr" wird das endgültige Gesamtergebnis inkl. Briefwahl vorliegen, sagte der Leiter der Wahlabteilung im Innenministerium, Robert Stein, der APA. Im ersten Wahlgang war die Briefwahl um 17.30 Uhr fertig ausgezählt.

21:07
 

Hochrechner prognostizieren: Van der Bellen gewinnt Wahl

Die Hochrechner sagen einen Wahlsieg für Van der Bellen voraus: Andreas Kohlsche vom Institut für Wahl-, Sozial- und Methodenforschung in Kaufbeuren sieht den Grün-Kandidaten letztlich um 6.000 Stimmen vor Hofer, die ORF-Hochrechner von SORA um 2.888 Stimmen.

Die ARGE Wahlen hat berechnet, wie die Briefwahl zumindest ausgehen muss, damit Van der Bellen gewinnt: 60,2 Prozent müsste Van der Bellen demnach bei den Briefwählern holen, womit 39,8 für Hofer blieben. Mit einem solchen Briefwahlergebnis läge der Grüne um 200 Stimmen vor dem blauen Kandidaten. Wobei die APA-Hochrechner als Basis genommen haben, dass am Montag noch rund 707.000 gültige Stimmen ausgezählt werden. Je weniger Briefwahlstimmen es gibt, umso größer müsste die Differenz sein, damit der Grüne Bewerber das Ergebnis noch drehen kann.

21:02
 

FPÖ-Fans warten auf Hofer

Norbert Hofer wird um ca. 21.15 Uhr zur Wahlparty in den Prater kommen.

21:01
 

AfD-Chefin feiert mit FPÖ

Auch AfD-Chefin Frauke Petry ist bei der Wahlparty der FPÖ im Alpendorf im Prater.

20:59
 

FPÖ tanzt zu John Otti Band im Alpendorf im Prater

Rund 600 Hofer-Fans feiern derzeit im Alpendorf im Prater. Musikalisch wird der Abend von der John Otti Band untermalt - dazu gibt es den Ententanz und "Hey Macarena". Das Essen ist bodenständig: Schnitzel, Bratwürstel, Gulasch und Bier.

 Hofer © ÖSTERREICH

 Hofer © ÖSTERREICH

20:57
 

Party im Palais Auersperg voll im Gang

Die Van-der-Bellen-Anhänger feiern im Palais Auersperg. Die meisten sind im Garten.

vdb.jpg © ÖSTERREICH

vdb2.jpg © ÖSTERREICH

20:34
 

Niederländischer Rechtspopulist Wilders gratuliert Hofer

Der rechtspopulistische niederländische Politiker Geert Wilders hat dem FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidaten Norbert Hofer zu seinem Abschneiden gratuliert. "Sehr gut gemacht Norbert Hofer - FPÖ" twitterte der Chef der niederländischen Freiheitspartei (PVV) am Sonntagabend. "Hoffentlich Präsident morgen", fügte Wilders hinzu, der gleichzeitig ein Wahlplakat Hofers postete.

20:24
 

Höchste Wahlbeteiligung seit 10 Jahren

Mit einem Wahlkarten-und damit zu erwartenden Briefwahl-Rekord dürfte die Beteiligung auf mehr als 72 Prozent steigen. Im ersten Wahlgang waren es gesamt 68,50 Prozent. Das ist die höchste Wahlbeteiligung seit 10 Jahren.

Die höchste Urnenwahl-Beteiligung verzeichnete am heutigen Sonntag einmal mehr das Burgenland mit nur knapp unter 70 Prozent und wenig dahinter Niederösterreich mit fast 69. Um unteren Ende lag vorerst Wien mit 53,6 Prozent. Dort wurden allerdings die meisten Wahlkarten angefordert, es ist damit zu rechnen, dass viele Wiener an diesem Ausflugswochenende die Briefwahl genützt haben.

20:22
 

ORF/SORA: Van der Bellen wird morgen knapp vorne liegen

Laut der neuesten ORF/SORA-Hochrechnung wird Van der Bellen morgen ganz knapp vorne liegen - allerdings um weniger als 3.000 Stimmen!

20:02
 

SPÖ feiert bei Van-der-Bellen-Wahlparty

Bei der Wahlfeier der Grünen im Wiener Palais Auersperg schaute Sonntagabend auch SPÖ-Prominenz vorbei. Blicken ließen sich etwa Klubchef Andreas Schieder, seine Partnerin, die Wiener Stadträtn Sonja Wehsely, ihre Schwester, Gemeinderätin Tanja Wehsely, sowie Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny. Seitens der ÖVP wurde Ex-Nationalrat Ferry Maier gesichtet.

19:44
 

Hofer: "Das hat sich niemand gewünscht"

Die beiden Bewerber um die Hofburg müssen sich in Geduld üben. "Wir werden warten müssen", kommentierte FPÖ-Kandidat Norbert Hofer am Abend des Wahlsonntags den vorerst unklaren Ausgang der 13. Präsidentschaftswahl. "Das hat sich niemand von uns gewünscht, wir wollten beide ruhig schlafen", so Hofer im ORF-Doppelinterview mit seinem Konkurrenten Alexander Van der Bellen.

Hofer will, sollte er gewinnen, ein Präsident für alle sein, nicht nur für jene rund 50 Prozent, die ihn laut den Hochrechnungen gewählt haben. "Die Person, die gewinnt, wird die Aufgabe haben, Österreich zu vereinen." Die Wähler von Van der Bellen will Hofer für den Fall seines Sieges durch gute Arbeit in der Funktion als Bundespräsident überzeugen.

19:41
 

Van der Bellen holte acht Landeshauptstädte

Wird Alexander Van der Bellen (Grüne) Bundespräsident, verdankt er seinen Sieg vor allem den Wählern in den Städten bzw. im Umland der großen Städte. Schon ohne Briefwahl lag er am Wahlsonntag in acht Landeshauptstädten vorne - nur in Eisenstadt nicht. Dort war Norbet Hofers (FPÖ) Vorsprung aber so knapp, dass sich das mit Auszählung der Briefwahl am Montag noch ändern könnte.

19:31
 

61,2 % für Van der Bellen in Wien

Die Städte und da vor allem Wien haben dem freiheitlichen Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer - jedenfalls vorerst - einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Bundeshauptstadt ging laut vorläufigem Endergebnis klar an Alexander Van der Bellen, der hier bereits beim ersten Wahlgang an der Spitze lag. Nur Simmering und Floridsdorf votierten heute mehrheitlich für den blauen Hofburg-Bewerber.

61,15 Prozent für Alexander Van der Bellen und somit 38,85 Prozent für Norbert Hofer, so lautet das Wahlabend-Ergebnis in Wien. "VdB" darf sich über satte Mehrheiten in fast allen Bezirken freuen. Nur zwei Bezirke scherten aus. Im April war Hofer hingegen auch in Liesing, Donaustadt und Favoriten an erster Stelle gelegen.

19:29
 

ORF/SORA-Hochrechner sehen am Ende Van der Bellen vorne, APA/ARGE rechnet mit Hofer-Sieg

Laut vorläufigem amtlichen Endergebnis erhielt Hofer 51,9 Prozent der Stimmen, Van der Bellen 48,1 Prozent. Gemäß der Wahlkarten-Prognosen von ARGE Wahlen und SORA wird dieser Vorsprung aber massiv schrumpfen und beinahe ein Gleichstand erzielt. Während die Schätzung der ARGE Hofer hauchdünn vorne sieht, liegt bei SORA Van der Bellen knapp 2.900 Stimmen voran.

19:27
 

OÖ: Auch hier ist Hofer knapp vor Van der Bellen

Ganz knapp hat auch in Oberösterreich Norbert Hofer die Bundespräsidenten-Stichwahl für sich entschieden. Er liegt mit 50,71 Prozent hauchdünn vor Alexander Van der Bellen. Die 132.441 Wahlkarten werden den Ausschlag geben.

19:26
 

Hofer siegte in NÖ

FPÖ-Kandidat Norbert Hofer ist bei der Bundespräsidenten-Stichwahl am Sonntag die Nummer eins in Niederösterreich gewesen. Auf ihn entfielen im "schwarzen Kernland" laut dem vorläufigen Ergebnis 54,29 Prozent (35,59 Prozent im ersten Wahlgang) der Stimmen. Der von den Grünen unterstützte Alexander Van der Bellen erreichte 45,71 Prozent (18,13 Prozent am 24. April).

Die Mehrheit der 573 niederösterreichischen Gemeinden entschied sich für Hofer. Was größere Städte anging, lag der FPÖ-Kandidat etwa in Wiener Neustadt (50,69 Prozent), Schwechat (53,75) und Traiskirchen (53,70) voran. Nach Bezirken - 21 im Bundesland - war er nur in Mödling nicht an erster Stelle.

19:19
 

Hofer bei vorläufigem Endergebnis vorne

Damit liegt Norbert Hofer heute Abend mit 144.000 Stimmen vorne - allerdings vor Auszählung der Wahlkarten. Allzu aussagekräftig ist das vorläufige Endergebnis nicht, denn es wurden so viele Wahlkarten wie noch nie ausgegeben - exakt 885.437, das sind fast 14 Prozent der 6,382.507 Wahlberechtigten. Ein guter Teil davon wird erst morgen ausgezählt. Die Hochrechner der ARGE Wahlen gehen davon aus, dass fast 700.000 der Wahlkarten auf postalischem Weg abgeben wurden und nicht im Wahllokal - und diese werden erst am Montag ausgezählt.

19:11
 

Vorläufiges Endergebnis ist da

Hofer: 51,9 % (1.937.863 Stimmen)

Van der Bellen: 48,1% (1.793.857 Stimmen)

Das vorläufige Endergebnis beinhaltet keine Wahlkarten. Die Wahlkarten werden erst morgen ausgezählt.

19:01
 

Neue Hochrechnung

Van der Bellen liegt nach der letzten Prognose ungefähr 3.000 Stimmen vorne.

19:00
 

Video zum Thema So hat Österreich gewählt
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18:54
 

Van der Bellen gewinnt in Donaustadt, Brigittenau, Ottakring und Währing

Hernals (17. Bezirk):

Van der Bellen 67,29%

Hofer 32,71%

Donaustadt (22. Bezirk):

Van der Bellen 53,09%

Hofer 46,91%

Brigittenau (20. Bezirk):

Van der Bellen 61,40%

Hofer 38,60 %

Ottakring (16. Bezirk):

Van der Bellen 64,09%

Hofer 35,91 %

Währing (18. Bezirk)

Van der Bellen 72,80%

Hofer 27,20 %

18:42
 

Van der Bellen siegt in Meidling, Landstraße und Leopoldstadt

Meidling (12. Bezirk):

Van der Bellen: 59,9%

Hofer: 40,1%

Leopoldstadt (2. Bezirk):

Van der Bellen: 68,5%

Hofer: 31,5%

Landstraße (3. Bezirk):

Van der Bellen: 69,7%

Hofer: 30,3%

18:40
 

Hofer siegt in Tirol, Van der Bellen in Innsbruck

Das Tirol-Ergebnis ist da:

Hofer: 51,7%

Van der Bellen: 48,3%

Innsbruck geht an Van der Bellen: In der Landeshauptstadt erreicht er 59,9%, Hofer 40,1%.

18:37
 

Floridsdorf und Simmering gehen an Hofer

Die Wiener Flächen-Bezirke gehen an Hofer:

Floridsdorf:

Hofer: 50,7%

Van der Bellen: 49,3%

Simmering:

Hofer: 51,7%

Van der Bellen: 48,3%

18:33
 

Steiermark-Ergebnis da

Wie schon im ersten Wahlgang holte Norbert Hofer bei der BP-Stichwahl am Sonntag in der Steiermark fast alle Kommunen und siegte insgesamt mit 58,7 Prozent gegenüber 41,3 Prozent von Alexander Van der Bellen. Dieser gewann dafür Graz mit rund 62 Prozent.

18:32
 

Van der Bellen ganz knapp vorne

Van der Bellen liegt derzeit um 4.000 Stimmen vorne.

18:29
 

Wiener Bezirke

Die ersten Wiener Bezirks-Ergebnisse sind da:

Penzing (14. Bezirk): Van der Bellen 62,1%, Hofer 37,9%

Rudolfsheim-Fünfhaus (15. Bezirk): Van der Bellen 67,2%, Hofer 32,8%

Liesing (23. Bezirk): Van der Bellen 56,4%, Hofer 43,6%

18:26
 

Hofer weiter zuversichtlich

FPÖ-Kandidat Norbert Hofer hat sich am Sonntagabend noch zuversichtlich gezeigt, dass er in die Hofburg einziehen könnte. Egal wer gewinne, der neue Präsident müsse versuchen Österreich zu einen.

Bei seinem Eintreffen in die Hofburg löste der freiheitliche Präsidentschaftskandidat einen riesigen Medienrummel aus. Unter den Pressevertretern kam es zu kleinen Rangeleien, als er mit seiner Frau Verena aus dem Aufzug ausstieg.

Er sei immer ein Optimist und bleibe dies auch. Allerdings werde er heute "nicht so gut schlafen, wie sonst", meinte Hofer mit Verweis darauf, dass das Endergebnis nicht heute Abend feststehen dürfte. Allerdings meinte er gegenüber internationalen Pressevertretern: "I am still a little bit confident."

18:22
 

Die aktuelle Hochrechnung

Es steht noch immer 50:50 - bei einem Auszählungsstand von 97%.

18:21
 

Graz geht an Van der Bellen

Das Graz-Ergebnis ist da:

Van der Bellen: 62 %

Hofer: 38 %

18:07
 

Ergebnis wird erst am Montag feststehen

Die Entscheidung über den Ausgang der Bundespräsidentschaftswahl wird erst am Montag fallen. Laut den Hochrechnern ist das Ergebnis vom Sonntag zu knapp, um noch am Wahlabend klar auszumachen, ob Norbert Hofer oder Alexander Van der Bellen den Urnengang für sich entschieden haben. Ausschlaggebend werden damit die Briefwahlstimmen, deren Auszählung erst am Montagabend vorliegen wird.

18:02
 

Neue Hochrechnung: 50:50

Die neueste ORF-Hochrechung: Es steht genau 50:50!

18:01
 

Erstes Statement von Van der Bellen

Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen hat sich am Sonntagabend bei seinem Eintreffen in der Hofburg "vorsichtig zuversichtlich" gezeigt. Er verwies gegenüber Journalisten auf die noch ausständige Auszählung der großen Städte und der Wahlkarten.

Wie der Souverän entschieden habe, wisse man noch nicht. Grundsätzlich meinte er auf eine Journalistenanfrage, dass noch in jedem Wahlkampf Gräben aufgerissen worden seien.

18:00
 

Wahltags-Befragung

Mehr als 80 Prozent wussten schon vor bzw. gleich nach dem ersten Wahlgang, ob sie Norbert Hofer (FPÖ) oder Alexander Van der Bellen (Grüne) ankreuzen. Das ergab die Wahltagsbefragung von ISA/SORA für den ORF. Nur die üblichen zehn Prozent legten sich kurz vor der Wahl fest.

Die Late Deciders waren in beiden Wählergruppen ganz ähnlich. Große Unterschiede gab es aber bei den schon seit längerem Entschiedenen - was sich auch damit erklärt, dass Hofer im ersten Wahlgang schon 35,05 Prozent, Van der Bellen aber nur 21,34 Prozent geholt hatte. Vor dem ersten Wahlgang hatten sich für Hofer schon 63 Prozent, für Van der Bellen hingegen erst 42 Prozent der heutigen Wähler entschieden. Direkt nach dem ersten Wahlgang kamen beim FPÖ-Kandidaten noch 19, beim Grünen Bewerber aber noch 39 Prozent dazu.

17:56
 

Salzburg geht an Hofer

Das Salzburg-Ergebnis:

Hofer: 55,1%

Van der Bellen: 44,9%

17:53
 

Kärnten: Hofer vorne

Das Kärnten-Ergebnis:

Hofer: 60%

Van der Bellen: 40%

In Klagenfurt siegt Van der Bellen mit 50,4% zu 49,6% für Hofer.

In Villach liegt Hofer mit 56,2%:43,8% vorne.

17:51
 

Hofer siegt in Oberösterreich

Das Oberösterreich-Ergebnis:

Hofer: 50,7%

Van der Bellen: 49,3 %

In Linz liegt Van der Bellen jedoch mit 60,5% voran.

17:48
 

oe24-Live-Stream

Nun ist Stefan Petzner zu Gast in der oe24-Wahl-Show und analysiert die Wahl.

Hier geht es zum Live-Stream >>

17:45
 

Van der Bellen siegt in St. Pölten

Das traditionell "rote" St. Pölten hat bei der Bundespräsidenten-Stichwahl mehrheitlich Alexander Van der Bellen gewählt. Der ehemalige Bundessprecher der Grünen erhielt am Sonntag in der NÖ Landeshauptstadt 54,73 Prozent der gültigen Stimmen. Auf FPÖ-Kandidat Norbert Hofer entfielen 45,27 Prozent.

Im ersten Wahlgang war Hofer in St. Pölten mit 31,81 Prozent noch an der Spitze gelegen. Van der Bellen hatte mit 22,38 Prozent den zweiten Platz erreicht.

17:43
 

WO HAT HOFER GEWONNEN - WO VAN DER BELLEN ?

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Wenn man sich die Länder-Ergebnisse - vorerst noch ohne Städte- ansieht, dann sieht es so aus:

Hofer gewinnt mit Erdrutsch im Burgenland, in der Steiermark und in Kärnten, dazu kommt ein deutlicher Hofer-Sieg in Niederösterreich.

Van der Bellen hat bereits Vorarlberg mit 56 zu 44 gewonnen, gewinnt vermutlich auch Tirol, vor allem aber könnte er Oberösterreich gewinnen - und da gilt die goldene Regel: Wer Oberösterreich gewinnt, der gewinnt jede österreichische Wahl. Dazu kommt vermutlich ein Erdrutschsieg von Van der Bellen in Wien.

17:42
 

Van der Bellen siegt in Graz

Die ersten Graz-Ergebnisse sind da: Hier liegt Van der Bellen momentan mit 26.000 Stimmen in Führung.

17:39
 

VAN DER BELLEN ERSTMALS IN FÜHRUNG

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Jetzt ist also das eingetreten, was ich seit einiger Zeit vorhersage: Die ORF-Hochrechnung war wieder mal dramatisch falsch (um 15 Uhr lag sie übrigens - inoffiziell - noch bei über 52 % für Hofer) - hat sich völlig gedreht: Jetzt führt Van der Bellen mit 50,1 zu 49,9 %.

Meine Prognose: Dieser Trend wird sich in den Städten noch verstärken - ich glaube, dass Van der Bellen mit den städtischen Ergebnissen letztlich bis auf 51 % kommen wird.

17:33
 

Van der Bellen vorne!

In der aktuellsten Hochrechnung steht es 50,1% für Van der Bellen zu 49,9 für Hofer. Die Schwankungsbreite liegt bei 1,6%. Diese Hochrechnung beinhaltet die ersten Wiener Sprengel.

17:29
 

DIESE HOCHRECHNUNG IST DRAMATISCH

wahl_analyse_wofe.png

So spannend war noch kein Wahlabend. 50,1 zu 49,9 Prozent für Hofer - knapper gehts nicht mehr.

In Wahrheit ist diese erste ORF-Hochrechnung natürlich noch nicht seriös - weil die Ergebnisse der Städte, vor allem von Wien fehlen.

Mein persönliches Gefühl ist, dass es sich für Van der Bellen aufgrund der Mobilisierung in den Städten noch ausgehen kann - und dass sich die Hochrechnung noch in Richtung Van der Bellen drehen kann.

Tatsächlich ist die ORF-Hochrechnung eine kleine "Mogelpackung", weil sie bereits die Wahlkarten-Wähler - ohne jeden Erfahrungswert - hochrechnet.

Im eigentlichen Urnen-Ergebnis von heute steht es derzeit etwa 52,0 für Hofer gegen 48,0 für Van der Bellen. Aber SORA ist der Meinung, dass Van der Bellen die Wahl aufgrund der Wahlkarten gewinnen wird, sobald Hofer unter 52 % beim heutigen Urnen-Ergebnis erzielt.

17:28
 

Vilimsky: "Bin zuversichtlich"

Auch der FPÖ-Europaabgeordnete Harald Vilimsky ist trotz der knappen Hochrechnung bei der Präsidentschafts-Stichwahl optimistisch, dass es der freiheitliche Kandidat Norbert Hofer in die Hofburg schaffen wird. "Ich bin zuversichtlich, die Mehrheit zu halten", sagte er in der blauen Wahlzentrale am Sonntag.

17:25
 

Glawischnig: "Aufgeregt"

Aufgeregt und "sehr optimistisch" hat sich Grünen-Chefin Eva Glawischnig am Sonntagnachmittag gegenüber der APA angesichts der Hochrechnungen zur Bundespräsidenten-Stichwahl gezeigt. Sie sei "unglaublich gespannt", Alexander Van der Bellen habe ein "Fotofinish" hingelegt.

17:23
 

Strache zeigt sich gerührt

Strache: "Das ist der bewegendste Moment in meiner politischen Karriere."

17:19
 

Neue Hochrechung

Hofer: 50,1%

Van der Bellen: 49,9%

Es wird immer knapper!

17:16
 

Knappste Wahl aller Zeiten

Diese Bundespräsidenten-Wahl könnte die knappste aller Zeiten werden! 1966 hatte SPÖ-Kandidat Jonas mit 50,7% gegen ÖVP-Kandidat Gorbach gewinnen.

17:15
 

Alles hängt an Wien

Entscheidend wird, wie hoch Van der Bellen in Wien vorne liegen wird. Schafft er in der Bundeshauptstadt einen deutlichen Vorsprung, könnte er die Wahl gewinnen, so Experten.

17:13
 

Hofer siegt im Burgenland, Kärnten, Steiermark und NÖ - Van der Bellen in OÖ und Vorarlberg vorne

Deutlich abgesetzt hat sich der Freiheitliche in seiner Heimat Burgenland, in Kärnten und der Steiermark. Auch Niederösterreich wird an Hofer gehen, während sich in Oberösterreich eine leichte Mehrheit für Van der Bellen andeutet. Bereits fertig ausgezähltes Van der Bellen-Land ist Vorarlberg. Auch Wien (laut Prognosen) und vermutlich Tirol dürften an den Grünen gehen. Insgesamt gilt: die ländlichen Regionen sind tendenziell pro-Hofer, die Städte auf Seiten Van der Bellens.

17:08
 

"Herzschlagfinale, Fotofinish"

"Das ist ein Herzschlagfinale, ein Fotofinish", sagt Van der Bellens Wahlkampf-Manager Lothar Lockl. Riesen Jubel im Palais Auersperg.

17:06
 

Städte machen Rennen extrem spannend

Die ersten Ergebnisse aus größeren Städten haben den Abstand gegenüber den ersten Hochrechnungen schmelzen lassen. Da bisher neben Graz die meisten größeren Städte noch nicht fertig ausgezählt waren, war vorerst noch alles offen.

17:05
 

Lockl: "Wir sind ganz knapp dran"

Mit Zuversicht hat Alexander Van der Bellens Wahlkampfmanager Lothar Lockl am Sonntagnachmittag die ersten vorliegenden Hochrechnungen zur Bundespräsidenten-Stichwahl kommentiert. "Wir sind ganz knapp dran", sagte er vor Journalisten im Wiener Palais Auersperg. "Wir haben eine Chance, wir glauben daran, es kann sich ausgehen."

Lockl sprach von einem Fotofinish, "das Spiel geht in die Verlängerung". Zuversichtlich mache ihn, dass noch die großen Städte und die Wahlkartenergebnisse ausständig seien. In beiden Bereichen liege sein Kandidat tendenziell gut. Klar sei: Van der Bellen habe "eine beispiellose Aufholjagd" hingelegt.

17:04
 

Kickl von Hofer-Sieg überzeugt

Trotz der knappen Ergebnisse bei den Hochrechnungen ist FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl davon überzeugt, dass der freiheitliche Kandidat Norbert Hofer Bundespräsident wird. "Das Ergebnis ist auch ein Sieg der Demokratie und der Glaubwürdigkeit", sagte er am Sonntag zur APA. Hofers Gegenkandidat, der grüne Alexander Van der Bellen, habe am Schluss auf einen "Angstwahlkampf" gesetzt.

"Ich bin davon überzeugt, dass auch am Ende, wenn die letzte Stimme ausgezählt ist, der Bundespräsident Norbert Hofer heißt", sagte Kickl, der sich bei allen Wählern bedankte. Es sei ein "Tag der Freude und der Dankbarkeit", die freiheitlichen Wähler seien mit Selbstbewusstsein an die Entscheidung herangegangen und hätten sich nicht bevormunden lassen - "weder von Brüssel, noch von anderen Parteien, die in den letzten Wochen einen Anti-Hofer-Wahlkampf geführt haben".

17:02
 

Wahlbeteiligung liegt bei 72,4 %

Ausgezählt waren zu Wahlschluss fast 58 Prozent der Stimmen. Die Hochrechnung enthielt bereits eine Schätzung der Briefwahlstimmen. Die Wahlbeteiligung dürfte auf deutlich über 70 Prozent steigen, SORA wies in der ersten veröffentlichten Hochrechnung - inkl. Briefwahl - 72,4 Prozent aus.

17:02
 

17:00
 

"Arschknapp!"

"Es ist arschknapp", sagt Tarek Leitner im ORF.

16:59
 

Die erste Hochrechnung

Hofer: 50,2%

Van der Bellen:49,8%

16:54
 

Volles Haus bei Wahlparty der Grünen

Das Palais Auersperg, wo die Wahlparty der Grünen stattfindet, platzt aus allen Nähten. Das berichtet ÖSTERREICH-Reporterin Karin Fischer, die live vor Ort ist. Van der Bellen selbst ist nicht da, nur sein Wahlkampf-Manager Lothar Lockl wird sich die Hochrechnung im Palais Auersperg ansehen.

16:50
 

Hofer und Strache schauen im Parlament

HC Strache und Norbert Hofer schauen sich die Hochrechnung im Parlament an. In der FPÖ-Parteizentrale sind derzeit FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl, Ursula Stenzel und Johann Gudenus.

16:43
 

In Kürze gibt es die erste Hochrechnung

Nur noch 15 Minuten bis zur ersten Hochrechnung. Hier LIVE auf oe24.at

16:35
 

Wolfgang Fellner jetzt im Live-Stream mit seiner ersten Vor-Wahl-Analyse

ÖSTERREICH-Herausgeber Wolfgang Fellner ist gerade zu Gast in der oe24-Live-Show zur Wahl.

Hier geht es zum Live-Stream >>

16:23
 

Fischer hielt seine Wahl geheim

Bundespräsident Heinz Fischer hat bei seiner Stimmabgabe am Sonntagnachmittag in Wien offen gelassen, bei welchem Kandidaten er sein Kreuzerl setzte. Die Wahl für seinen Nachfolger traf er grundsätzlich mit dem Gefühl, dass er "eine interessante Zeit hinter sich hat". Fischer sprach gegenüber Journalisten weiters von einer "wichtigen Entscheidung".

15:44
 

Van der Bellen gibt am Abend Pressestatement ab

Van der Bellen wird heute um 21.45 Uhr im Rahmen seiner Wahlfeier im Palais Auersperg ein Pressestatement abgeben.

15:33
 

Hofer postet: "Es wird sehr knapp!"

Norbert Hofer postet ein Bild von sich in der FPÖ-Parteizentrale beim Ansehen der ersten Wahlergebnisse: "Es wird heute sehr knapp!"

15:23
 

Strache hat ebenfalls gewählt

FPÖ-Chef HC Strache hat im 3. Bezirk in Wien in der Hainburgerstraße seine Stimme für Norbert Hofer abgegeben.

APAA345.tmp.jpg © APA

15:20
 

In wenigen Minuten startet Wahlparty der Grünen im Palais Auersperg

Die Wahlparty der Grünen im Palais Auersperg startet um 15.30 Uhr. Van der Bellen wird aber erst um 18 Uhr in der Hofburg sein und anschließend ins Palais Auersperg kommen.

15:12
 

FPÖ feiert im "Alpendor"f im Prater

Die FPÖ versammelt sich ab 16:30 Uhr in der Parteizentrale in der Reichsratstraße. Strache will sich dort die erste Hochrechnung anschauen. Ab 19 Uhr findet dann die offizielle Wahlparty im „Alpendorf“ im Prater statt. Hofer und Strache werden dort gegen 20.30 Uhr erwartet

15:10
 

GIBT ES HEUTE VIELLEICHT KEINE ENTSCHEIDUNG ?

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Weil die Wahl heute vermutlich so spannend und so knapp wird, könnte es sein, dass wir am Abend noch keine Entscheidung haben. Hofer müsste mit mehr als 51 zu 49 Prozent Gewinner sein - weil ihn sonst Van der Bellen morgen mit seiner zu erwartenden Mehrheit bei den Wahlkarten noch überholen kann. Wenn Hofer also nicht mindestens 51,5 Prozent der Stimmen hat, heißt es bis morgen zu warten...

14:54
 

Hohe Wahlbeteiligung in Wien

Die Beteiligung bei der Stichwahl der Bundespräsidentenwahl lag in Wien am Sonntag um 14.00 Uhr bei 40,80 Prozent. Das teilte der zuständige Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) am Nachmittag mit. Der Andrang beim ersten Wahlgang war um diese Uhrzeit mit 38,29 Prozent geringer ausgefallen. Die endgültige Wahlbeteiligung (inkl. der Briefwahl) betrug im April 63,59 Prozent. Diesmal dürfte sie in Wien deutlich höher sein.

14:50
 

Hofer fährt jetzt nach Wien

Norbert Hofer ist noch in seiner Heimatgemeinde Pinkafeld, er fährt aber jetzt nach Wien los. Er wird den Nachmittag in der FPÖ-Parteizentrale im 1. Bezirk verbringen und danach in die Hofburg fahren.

14:42
 

Internationale Journalisten stürmen Hofburg

Riesen Ansturm von internationalen Journalisten in der Hofburg, wo am Abend das Ergebnis verkündet wird. Mehr als 100 sind akkreditiert.

14:19
 

UND WIE KANN VAN DER BELLEN GEWINNEN?

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Für Van der Bellen wird zunächst entscheidend sein, dass er in den ländlichen Gebieten nicht zu stark verliert. Dass VdB-Team hofft auf Siege in Vorarlberg und sogar in Tirol und auf knappe Resultate in Salzburg und Oberösterreich.

Es fürchtet Erdrutsch-Niederlagen in der Steiermark und im Burgenland - und zittert vor allem vor Niederösterreich: ein deutlicher Hofer-Erfolg in Niederösterreich mit mehr als 55 Prozent würde Van der Bellens Chancen schmälern...

...Dann braucht Van der Bellen absolute Erdrutsch-Siege in den Städten - und deutlich mehr als 60 Prozent in Wien.

14:13
 

WIE KANN HOFER GEWINNEN?

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Eines ist klar: Es wird heute ganz knapp und spannend! Die entscheidende Frage ist: Wie und wo könnte Hofer die Wahl gewinnen?

Zu erwarten sind klare Erfolge von Hofer im Burgenland und in Kärnten - den blauen Hochburgen.

Die nächste spannende Frage ist: Wie hoch gewinnt Hofer in der Steiermark - und schafft er einen Erdrutsch in den Arbeiter-Hochburgen Kapfenberg, Bruck, Leoben?

Vorentscheidend wird es, sollte Hofer Oberösterreich und Salzburg gewinnen!

Die eigentliche Entscheidung wird aber in Niederösterreich fallen: An wen gehen die Pröll- und ÖVP-Waehler? Gewinnt Hofer Niederösterreich mit mehr als 55 zu 45 Prozent - dann wird er auch Sieger im Hofburg-Rennen.

14:00
 

Wahlbeteiligung dürfte deutlich über 70% liegen

Auf äußerst großes Interesse stößt die Bundespräsidenten-Stichwahl - nicht nur der in- und ausländischen Journalisten, sondern auch der Wahlberechtigten. So gut wie alle Bundesländer meldeten mittags eine höhere Beteiligung als bei der Urnenwahl vor vier Wochen. Dazu kommt noch der Wahlkartenrekord. Die Briefwähler könnten den Ausschlag geben, wenn Norbert Hofer am Abend nur knapp vorne liegt.

68,50 Prozent nahmen am ersten Wahlgang teil. Diesmal könnten es deutlich über 70 Prozent werden - und das, obwohl dieses Mai-Wochenende das erste mit frühsommerlichem Ausflugswetter ist. Aber offensichtlich haben viele Wähler vorgesorgt: Fast 900.000 Wahlkarten wurden beantragt - das ist weit mehr als jemals zuvor. Damit wird es auch so viele Briefwähler wie nie zuvor geben, die Meinungsforscher rechnen mit an die 700.000 gültigen Briefwahlstimmen.

13:57
 

Strache mobilisiert auf Facebook

Strache ruft auf Facebook nochmal zur Hofer-Wahl auf: "Bitte geht ALLE wählen. Es kann heute knapp werden!"

13:50
 

Hofer knackt 190.000-Fan-Marke auf Facebook

Norbert Hofer jubelt am Wahltag über 190.000 Facebook-Fans:

13:49
 

Video zum Thema Van der Bellen gab in Wien-Mariahilf seine Stimme ab
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13:31
 

Vorarlberg: Wahllokale haben bereits geschlossen

In Vorarlberg ist die Stichwahl zur Ermittlung des neuen Bundespräsidenten bereits beendet. Wie im westlichsten österreichischen Bundesland üblich schlossen die letzten Wahllokale um 13.00 Uhr. Bei strahlendem Sonnenschein und warmen Frühlingstemperaturen lag die Wahlbeteiligung nach ausgezählten 45 Kommunen bei 56,4 Prozent, um 5,7 Prozentpunkte höher als vor vier Wochen.

Um 13.00 Uhr standen die Ergebnisse in etlichen kleinen Ortschaften bereits fest, es waren die Stimmen in 45 der 96 Vorarlberger Gemeinden mit 39.457 der insgesamt 269.940 Wahlberechtigten ausgezählt. Noch keine Ergebnisse gab es freilich aus den größeren Orten und Städten im Rheintal.

Die Wahlbeteiligung schwankte in den 45 Gemeinden zwischen 27,9 Prozent in Lech am Arlberg und 71,7 Prozent in Blons im Großwalsertal. Eine Prognose bzw. Hochrechnung für die landesweite Wahlbeteiligung gab es seitens der Landeswahlbehörde nicht. Sie dürfte aber um einige Prozentpunkte höher als im ersten Wahlgang der Bundespräsidentenwahl - 54,9 Prozent - liegen.

13:21
 

Van der Bellen postet

Van der Bellen postet Fotos seiner Stimmabgabe auf Facebook:

13:18
 

Medium veröffentlicht Ergebnis

Wirbel um einen Online-Artikel des "Wirtschaftsblatt" auf Twitter, dort wurde scheinbar ein erstes Ergebnis veröffentlicht. Mittlerweile ist der Artikel aber wieder offline.

13:15
 

Kärnten: Höhere Wahlbeteiligung

Bei strahlend blauem Himmel und angenehm frühsommerlichen Temperaturen hat es in Kärnten am Sonntagvormittag regen Zulauf in den Wahllokalen gegeben. Von manchen Wahlbeisitzern war zu hören, dass die Wahlbeteiligung wohl höher als im ersten Durchgang liegen werde. Aus den kleinen Gemeinden wurde zu Mittag überwiegend eine leichte Zunahme der Beteiligung gemeldet.

Vor vier Wochen hatten sich in Kärnten knapp 60 Prozent der Wahlberechtigten am Urnengang beteiligt. Gerhard Jesernig, der Leiter der Landeswahlbehörde, sagte zur APA, dass am Vormittag tendenziell ein größerer Andrang verzeichnet wurde. Allerdings könne das auch am Wetter liegen. Bei Sonnenschein würden die Menschen tendenziell eher früher wählen gehen als bei ungünstiger Witterung. Nach ersten Ergebnissen aus den kleineren Gemeinden zeichnete sich ein leichter Anstieg ab, wobei es vereinzelt auch eine gleich gebliebene oder sogar gesunkene Beteiligung gab.

"Ich hätte mir mehr vorgestellt aufgrund der Wahlkarten", sagte Jesernig. Da wurden nämlich mit 44.676 Wahlkarten um fast ein Drittel mehr ausgegeben als vor vier Wochen. Insgesamt gibt es in Kärnten 440.280 Wahlberechtigte. Wahlschluss ist um 16.00 Uhr.

13:12
 

Video zum Thema Norbert Hofer wählte am Vormittag in Pinkafeld
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13:05
 

ÜBERRASCHEND HOHE WAHL-BETEILIGUNG - ABER VOR ALLEM IN STÄDTEN

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Eindrucksvoll ist heute vor allem die Wahl-Beteiligung - es gibt enorme Emotionen und deshalb auch eine starke Mobilisierung in dieser Stichwahl.

Interessant ist, dass die starke Mobilisierung vorerst eher in Richtung Van der Bellen läuft.

Denn: In den Landgemeinden, wo Hofer siegen wird (und siegen muss), ist die Wahlbeteiligung - bisher - eher etwas schwächer als beim 1. Wahlgang.

Im Burgenland, wo ein Hofer-Sieg zu erwarten ist, wird ebenfalls keine stärkere Wahlbeteiligung als im 1. Durchgang registriert.

Dagegen: In den Städten, wo sich ein eventueller Wahlsieg für Van der Bellen entscheiden müsste, gibt es teilweise einen Run auf die Wahllokale. In Wien (Van der Bellens wichtigstes Bundesland) liegt die Wahlbeteiligung bisher knapp 30 % über dem 1. Wahlgang. In Salzburg 25 % über dem 1. Wahlgang. Das muss aber noch nicht viel bedeuten - denn das Wetter ist heute fantastisch, möglicherweise sind viele Wähler deshalb nur früher zur Wahl gegangen um dann einen Ausflug zu unternehmen. Wenn der Trend in den Städten aber anhält - spricht das eindeutig für Van der Bellen.

Ebenso spricht für Van der Bellen die hohe Zahl der Wahlkarten - 30 % mehr als beim 1. Wahlgang, die wohl überwiegend Van der Bellen zuzurechnen sein werden.

Statistiker haben bereits errechnet, dass Van der Bellen aufgrund seiner großen Mehrheit bei den Wahlkarten-Wählern diese Wahl sogar morgen - nach Wahlkarten-Auszählung - noch gewinnen würde, wenn er sie heute 51 : 49 verliert.

13:02
 

Burgenland: Ähnliche Wahlbeteiligung wie am 24. April

Die Burgenländer konnten am Sonntag den Weg in die Wahllokale bei frühsommerlichen Wetterverhältnissen antreten. Bei der Wahlbeteiligung zeichnete sich am Tag der Stichwahl vorerst keine große Abweichung gegenüber dem 24. April ab, wo sie am Wahltag bei 70,95 Prozent gelegen war.

Die Wahl sei bisher sehr ruhig abgelaufen, es gebe keine Probleme, hieß es zu Mittag von der Landeswahlbehörde. Es habe bisher auch noch keine Anfragen von Gemeinden gegeben. Auch aus der Landespolizeidirektion wurde ein ruhiger Verlauf gemeldet.

13:00
 

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Willkommen, liebe ÖSTERREICH-Leser und oe24-User bei unserem Live-Ticker zur Präsidenten-Wahl.

Einer der spannendsten Wahltage der letzten Jahre hat begonnen - bei herrlichem Wetter, enormem Ansturm auf die Wahl-Lokale und vielen, vielen Emotionen.

Selten noch war das Rennen bei einer Wahl so offen - es ist fast unmöglich, ein Ergebnis für heute hochzurechnen. Erstens: Weil sich erstmals nur zwei Oppositions-Kandidaten gegenüber stehen - und die traditionellen Parteien SPÖ und ÖVP ausgeschieden sind - aber niemand weiß, wie die SPÖ- und ÖVP-Anhänger ohne eigenen Kandidaten wählen werden. Zweitens: Weil niemand weiß, ob sich die Hofer-Wähler in den Umfragen zu ihrem Kandidaten bekennen oder (wie beim 1. Wahlgang) in Wahrheit anders abstimmen als in den Umfragen angegeben. Drittens: Weil niemand weiß, wie sich die Wahl-Beteiligung auf die Stimmen für die beiden Kandidaten auswirken wird. Und viertens: Weil möglicherweise der Rücktritt von Kanzler Faymann und der Neustart mit Christian Kern die Karten auch noch einmal neu gemischt - und die Wut vieler Protestwähler gebremst hat.

Tatsächlich haben die letzten - teilweise von den Parteien nur intern durchgeführten - Umfragen einen überraschenden Trend für Alexander Van der Bellen gezeigt.

Das war auch mein Eindruck in den letzten Tagen. Die Dynamik des Hofer-Wahlkampfs hat durch den Neustart der Regierung etwas gelitten - Van der Bellen dagegen wurde plötzlich auf einer Welle der (Anti-FPÖ-) Emotionen in die Zielgerade getragen.

Obwohl Norbert Hofer meiner Meinung nach beim TV-Duell deutlich besser gepunktet hat als der wieder zu defensive und zu wortkarge grüne Professor lautet deshalb mein Tipp, den ich gestern abend in der heutigen Sonntags-Ausgabe von ÖSTERREICH veröffentlicht habe:

Van der Bellen gewinnt - mit 52 : 48 Prozent.

12:51
 

Wahlbeteiligung in kleineren Tiroler Gemeinden bei knapp 50 %

In Tirol schritten die Wahlberechtigten am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein und frühsommerlich anmutenden Temperaturen zur Stimmabgabe für die Bundespräsidentenwahl. Ob das schöne Wetter Einfluss auf die Wahlbeteiligung nehmen wird, war kurz nach Mittag noch unklar, da vorerst nur kleinere Gemeinden ausgezählt waren und sich somit kein klarer Trend ablesen ließ.

Während die Wahlbeteiligung etwa in Gramais, der kleinsten Gemeinde Österreichs, in Unterperfuss und in Zöblen niedriger war als beim ersten Urnengang, lag sie in Hinterhornbach, Jungholz, Nesselwängle, Pfafflar und Schattenwald diesmal höher. In Namlos fanden sich mit 30 Gemeindebürgern exakt gleich viele Wahlberechtigte (41,12 Prozent) bei den Urnen ein als vor vier Wochen.

Durchwegs lag die Wahlbeteigung in den bisher ausgezählten Gemeinden aber entweder knapp unterhalb bzw. knapp über der 50-Prozent-Marke. Ausreißer waren Hinterhornbach mit 67,57 und Jungholz mit 57,58 Prozent.

Das Gros der Wahllokale schließt in Tirol am frühen Nachmittag. In größeren Städten wie Kufstein und Hall in Tirol sind sie bis 16.00 Uhr geöffnet, in der Landeshauptstadt Innsbruck bis 17.00 Uhr.

12:36
 

Wahl-Wetten bereits abgedreht

Wettanbieter wie Bet@Home haben ihre Wetten bereits abgedreht: Jetzt kann man also nicht mehr auf die Wahl wetten.

12:25
 

Hohe Wahlbeteiligung in Linz und OÖ

Um den ersten Sommertag des Jahres nutzen zu können, sind die Oberösterreicher bereits früh wählen gegangen. Diesen Eindruck gewannen Wahlbeisitzer sowohl in Städten als auch in Landgemeinden, ergab ein Rundruf der APA. So lag die Wahlbeteiligung bis zum Mittag über der vom 24. April. In Linz fiel auf, dass dieses Mal mehr junge Leute in die Wahllokale kamen.

"Ab 9 Uhr ging es dahin", hieß es etwa aus einem Lokal in Linz-Kleinmünchen. Gleiches wurde aus der Innenstadt sowie aus Urfahr berichtet. Die Wahlbeteiligung (inklusive Wahlkarten) betrug in jenen beiden Lokalen bereits über 50 Prozent. Auch in Steyr-Gleink und Sattlet (Bezirk Wels-Land) herrschte vielerorts ein ständiges Kommen und Gehen. Die Leute erschienen zum Teil im Tennisdress oder in Radler-Montur, um nach dem Kreuzerl den Tag für sportliche Aktivitäten zu nutzen. In der Mühlviertler Gemeinde Ried in der Riedmark gingen einige bereits vor der Erstkommunion wählen.

In Oberösterreich sind zudem soviel Wahlkarten wie noch nie beantragt worden. 132.441 der knapp 1,1 Millionen Stimmberechtigten machten von dem Angebot Gebrauch, was einem Anteil von 14 Prozent entspricht.

12:24
 

Steiermark rechnet mit Wahlbeteiligung über 70 Prozent

In der Steiermark herrschte am Sonntagmittag bei prächtigem Frühsommerwetter "guter Andrang und reges Interesse" am zweiten Wahlgang der Bundespräsidentenwahl. "Bei der Beteiligung sind wir jedenfalls am Niveau des ersten Wahlgangs", sagte der stellvertretende Landeswahlleiter Manfred Kindermann zur APA. "Es könnte eine Wahlbeteiligung bei rund 70 Prozent und darüber geben", sagte Kindermann.

Die meisten steirischen Wahllokale schlossen zwischen 12.00 und 14.00 Uhr. In Graz waren sie bis 16.00 Uhr offen.

12:03
 

Hofer postet Wahl-Fotos

Norbert Hofer postete eine Fotostrecke seines Wahlgangs auf Facebook:

12:01
 

Hundstorfer verbringt Wahltag in Spanien

Rudolf Hundstorfer, der im 1. Wahlgang gescheitert war, ist gestern übrigens nach Malaga (Spanien) geflogen.

11:58
 

Glawischnig wählte ohne Kameras

Ohne öffentliche Begleitung hat die Grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig am Sonntag ihre Stimme abgegeben. Sie ist schon früher als ursprünglich angekündigt in ihrem Wahllokal, in der Volksschule Wichtelgasse im 17. Bezirk, erschienen.

11:55
 

Ansturm auf Wahllokale in Stadt Salzburg

In der Stadt Salzburg zeichnete sich Sonntagmittag eine höhere Wahlbeteiligung als beim ersten Wahlgang ab. Bei einem Rundruf durch mehrere Wahllokale um elf Uhr hätten bisher um 24 Prozent mehr Wähler wie am 24. April ihre Stimme abgegeben, sagte Amtsleiter Franz Schefbaumer zur APA.

Gleichzeitig seien auch rund 4.000 Wahlkarten mehr als beim ersten Urnengang ausgegeben worden. Beim Gang zur Wahlurne am Vormittag herrschten in Salzburg frühsommerliche Temperaturen und strahlender Sonnenschein.

11:53
 

Van der Bellen geht mit Freunden Mittagessen

Wie beim letzten Mal wird Van der Bellen nun mit Freunden und seiner Frau Doris Schmidauer Mittag essen, den Nachmittag zu Hause verbringen und dann in die Hofburg gehen, so Van der Bellen.

11:51
 

Van der Bellen: "Vorsichtig optimistisch"

Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen hat Sonntagvormittag im Amerling-Gymnasium in Wien-Mariahilf seine Stimme abgegeben. Er sei "vorsichtig optimistisch", die Stichwahl für sich entscheiden zu können, sagte er danach in einem Medienstatement unter freiem Himmel. Wegen der Briefwähler sei es möglich, dass die Entscheidung erst am Montag vorliegen könnte. Van der Bellen traf bei sonnigem, aber stürmischem Wetter in Begleitung seiner Frau Doris Schmidauer kurz nach 11 Uhr ein. Vorerst ohne Statement ging es zur Stimmabgabe ins mit Fotografen und Kameraleuten gesteckt volle Wahllokal.

11:44
 

Van der Bellen bei seiner Stimmabgabe im 6. Bezirk in Wien

APA42AE.tmp.jpg © APA

11:25
 

Hohe Wahlbeteiligung in Niederösterreich

Bei Frühsommerwetter ist am Sonntag in Niederösterreich der zweite Durchgang der Bundespräsidentenwahl über die Bühne gegangen. In vielen Wahllokalen des Bundeslandes mit den meisten Stimmberechtigten herrschte durchaus reger Betrieb. Die Beteiligung sei "relativ gut", teilte die Landeswahlbehörde auf Anfrage mit. Zwischenfälle gebe es nicht, hieß es am Vormittag seitens der Landespolizeidirektion NÖ.

Im ersten Wahlgang am 24. April hatte Niederösterreich (1,283.676 Stimmberechtigte) zu den "Musterschülern" gezählt. 77,16 Prozent Wahlbeteiligung waren nur vom Burgenland (77,67 Prozent) knapp übertroffen worden.

11:21
 

Van der Bellens Wahllokal platzt aus allen Nähten

11:20
 

Jetzt wählt Van der Bellen

Alexander Van der Bellen ist in seinem Wahllokal in der Amerlingstraße im 6. Bezirk in Wien eingetroffen:

11:14
 

Riesen Medien-Auflauf bei Hofer-Stimmabgabe

Dutzende Journalisten, Fotografen und Kameraleute drängten sich bei der Stimmabgabe von Norbert Hofer in Pinkafeld. Unter den zahlreichen Medienvertretern fand sich auch internationale Presse. Diesen versicherte er, angesprochen auf Nazi-Vorwürfe, dass er "really ok" und "keine gefährliche Person" sei.

11:09
 

Hofer geht jetzt nach Stimmabgabe mit Familie Mittagessen

Bevor er am Nachmittag nach Wien fährt, wird Hofer noch mit seiner Familie zu Mittag essen. Der Freiheitliche Präsidentschaftskandidat traf um 10.30 Uhr bei strahlendem Sonnenschein vor dem Schulgebäude in Pinkafeld im Burgenland ein. Dabei waren auch seine Frau Verena und die Tochter. "Ich bin noch relativ ruhig", die Nervosität könnte noch im Laufe des Tages kommen, meinte Hofer beim Eintreffen. Es sei ein "irrsinnig spannender Tag", so Hofer.

11:08
 

Hofer erhofft sich 52 Prozent

FPÖ-Kandidat Norbert Hofer "wünscht und erhofft" sich bei der Bundespräsidentenwahl am Sonntag 52 Prozent für sich. "Es könnte knapp werden", meinte er bei der Stimmabgabe in der Neuen Mittelschule in Pinkafeld gegenüber Journalisten.

11:04
 

Hofer gibt als erster Kandidat seine Stimme ab

FPÖ-Kandidat Norbert Hofer hat in seiner Heimatgemeinde Pinkafeld seine Stimme abgegeben. Davor war er noch in der evangelischen Messe in der Kirche.

201605228310.jpg © Reuters

11:02
 

Strache postet auf Facebook

FPÖ-Chef HC Strache postete auf Facebook eine letzte Wahlempfehlung für Norbert Hofer:

10:57
 

Kern gab Stimme ab

Der neue Bundeskanzler Christian Kern hat in Wien seine Stimme abgegeben. Kern hatte bereits im Vorfeld erklärt, dass er Van der Bellen wählen werde. Der neue Regierungschef kam ohne seine Familie in das Wahllokale im Amtshaus Hermanngasse im siebenten Gemeindebezirk.

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10:52
 

Deutscher Politologe befürchtet "ungarische Verhältnisse"

Der deutsche Politikwissenschaftler Hajo Funke erwartet sich "erhebliche Konsequenzen" für Deutschland und Europa durch eine Wahl von Norbert Hofer (FPÖ) zum Bundespräsidenten. Hofer könnte das Parlament auflösen und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache den Weg ins Kanzleramt ebnen, sagte Funke der Deutschen Presse-Agentur. Es seien "ungarische Verhältnisse in Wien zu befürchten".

10:36
 

Die beiden Kandidaten haben bisher noch nicht gewählt. Richard Lugner, der im 1. Wahlgang scheiterte, schritt hingegen schon jetzt in der Mannagettagasse im 19. Wiener Bezirk zur Wahlurne.

10:34
 

Riesen Andrang in den Wiener Wahllokalen, hohe Wahlbeteiligung zeichnet sich ab

Wie der Leiter der Wiener Landeswahlbehörde, Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny, bekannt gegeben hat, lag die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl der Bundespräsidentenwahl 2016 in Wien um 10.00 Uhr bei 13,67 Prozent. Im Vergleich dazu belief sich die Wahlbeteiligung beim ersten Wahlgang um diese Uhrzeit auf 10,82 Prozent. Die endgültige Wahlbeteiligung (inkl. der Briefwahlkarten) lag im ersten Wahlgang bei 63,59 Prozent.

10:09
 

So wird das Wetter am Wahltag

Das Wetter wird am Sonntag mindestens so heiß wie die Stichwahl. Und zwar in ganz Österreich. Nach dem Gang in die Wahllokale bietet sich ein Besuch im Schanigarten oder eine Erfrischung im kühlen Nass an. Denn: Den ganzen Tag scheint die Sonne, zeitweise ist es wolkenlos. Mit Föhn werden stellenweise sogar bis zu 30 Grad erwartet – der heißeste Tag des Jahres.

Hier lesen Sie mehr dazu >>>

09:21
 

Entscheiden erst die Briefwähler

Der von den Grünen unterstützte Kandidat Alexander Van der Bellen kann bei einem Ergebnis bis zu 51,5 Prozent Norbert Hofers (FPÖ) hoffen, am Montag doch noch Bundespräsident zu werden. Die die zu erwartenden rund 700.000 Briefwähler könnten das Ergebnis noch drehen, ergab eine Briefwahlschätzung der ARGE Wahlen.

09:01
 

Erster der ersten Runde nicht unbedingt Stichwahl-Sieger

Hofburg-Stichwahlen setzt sich nicht immer der Stärkere aus dem ersten Wahlgang durch - im Gegenteil: Von den bisher drei Stichwahlen gewann zwei der Zweite. Sie hatten allerdings viel weniger aufzuholen. Denn so weit wie Norbert Hofer (FPÖ) lag noch nie ein Kandidat vorne: Er landete am 24. April um 13,71 Prozentpunkte vor Alexander Van der Bellen (Grüne).

Da gleichzeitig auch der Bewerberkreis groß wie bisher nur einmal war, sind aber sowohl Hofer als auch Van der Bellen die beiden Bewerber, die mit der bisher schwächsten Zustimmung in die zweite Runde gehen. Van der Bellen reichten 21,34 Prozent für das Stichwahl-Ticket. Bisher am schwächsten für die zweite Runde ausgestattet war Thomas Klestil (ÖVP) 1992 mit 37,21 Prozent auf Platz zwei. Er wurde dennoch Bundespräsident.

08:33
 

Die meisten Wahllokale haben geöffnet

Seit 8.00 Uhr kann in den meisten Wahllokalen die Stimme für die Bundespräsidenten-Stichwahl abgegeben werden. Die Wiener und Innsbrucker haben dafür bis 17.00 Uhr Zeit, die Vorarlberger nur bis 13.00 Uhr. In allen anderen Bundesländern schließen die letzten Wahllokale - darunter auch immer jene der Landeshauptstädte - um 16.00 Uhr.

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