Aufgedeckt
14-jähriger Tiroler plante Terror-Anschlag
Nach Angaben der Ermittler lieferte ein ausländischer Partnerdienst der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) den entscheidenden Hinweis. Demnach soll sich der Jugendliche über den Messengerdienst Telegram mit einem terrorverdächtigen Mann aus Schweden über mutmaßliche Anschlagspläne ausgetauscht haben. Im Visier sollen jüdische und muslimische Einrichtungen gestanden haben. Tausenden Telegram-Chats des Teenies wurden sichergestellt, wie oe24 aus Ermittlerkreisen erfuhr.
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Festnahme durch Cobra
Die Staatsanwaltschaft Innsbruck ordnete die Festnahme an. Einsatzkräfte der Cobra nahmen den 14-Jährigen an seiner Wohnadresse fest.
Bei der Durchsuchung stellten Ermittler unter anderem eine Stichschutzweste mit Schweden-Patch, ein beschriftetes Kampfmesser, eine schwarze FFP2-Maske mit Totenschädel und Zeichen des Dritten Reichs sowie zwei taktische Helme sicher. Einer der Helme war mit einer GoPro-Kamera ausgestattet.
Chats im Fokus
Nach Angaben der Quelle tauschte sich der Jugendliche über Telegram mit einem terrorverdächtigen Mann aus Schweden aus. Die Ermittlungen führten schließlich zum Zugriff der Behörden.
Vorbild genannt
Der 14-Jährige soll sich am Attentäter Brenton Tarrant orientiert haben. Demnach habe er geplant, eine Tat im Internet live zu übertragen.
Der Jugendliche verweigerte bislang die Aussage und befindet sich in Innsbruck in Untersuchungshaft.
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