Neue Studie

Ab DIESEM Vermögen gilt man in Österreich als reich

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So viel besitzt der durchschnittliche Österreicher
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Das weltweite Privatvermögen ist im vergangenen Jahr deutlich schneller gewachsen als in den Vorjahren. In US-Dollar gerechnet stieg es 2025 um 10,8 Prozent, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten "Global Wealth Report" der Schweizer Großbank UBS hervorgeht. Im Jahr 2024 hatte das Plus bei 4,6 Prozent und 2023 bei 4,2 Prozent gelegen. Getragen wurde die Entwicklung von starken Finanzmärkten und anziehenden Sachwerten.

Das Wachstum fiel regional jedoch sehr unterschiedlich aus: Während die Vermögen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) um 17,5 Prozent zulegten, verzeichnete der asiatisch-pazifische Raum ein Plus von 5,9 Prozent. Dazwischen lag Amerika. Dies sei zum Teil auf die Abwertung des Dollars zurückzuführen, die die Vermögenszuwächse außerhalb der USA rechnerisch verstärkt habe.

Die Schweiz belegte mit durchschnittlich 910.382 Dollar (798.160,62 Euro) pro Erwachsenem erneut den Spitzenplatz, gefolgt von den USA und Luxemburg. Deutschland lag auf dem 14. Platz mit einem Durchschnittsvermögen von 346.613 Dollar, Österreich mit 279.989 Dollar auf Rang 22.

Ab wann ist man reich?

Interessanter ist das Medianvermögen. Wer in Österreich über ein Nettovermögen von rund 62.400 Euro verfügt, gehört bereits zur vermögenderen Hälfte der Bevölkerung. Demnach liegt das sogenannte Medianvermögen hierzulande bei 71.378 US-Dollar, was umgerechnet etwa 62.400 Euro entspricht.

Beim Nettovermögen werden sämtliche Vermögenswerte wie Sparguthaben, Wertpapiere oder Immobilien berücksichtigt. Gleichzeitig werden bestehende Schulden abgezogen. Wer etwa eine Eigentumswohnung besitzt, diese aber noch teilweise über einen Kredit finanziert, kann nur den tatsächlichen Vermögenswert nach Abzug der offenen Verbindlichkeiten anrechnen.

Mit einem Medianvermögen von 71.378 US-Dollar belegt Österreich im internationalen Vergleich Rang 27. Der Median beschreibt den Wert, bei dem genau die Hälfte der Bevölkerung mehr und die andere Hälfte weniger Vermögen besitzt. Damit gilt er als besonders aussagekräftiger Indikator für die Vermögensverteilung.

Im Vergleich zu anderen Ländern schneidet Österreich unterschiedlich ab. So liegt das Medianvermögen in Deutschland mit 53.485 US-Dollar niedriger, auch in den USA reicht mit 68.998 US-Dollar etwas weniger Vermögen aus, um zur wohlhabenderen Hälfte zu zählen. Deutlich höher fällt die Schwelle dagegen in Luxemburg aus, wo rund 394.000 US-Dollar erforderlich sind. Auch die Schweiz (145.500 US-Dollar), Italien (131.000 US-Dollar) und Frankreich (knapp 122.000 US-Dollar) weisen höhere Medianwerte auf.

Der Unterschied zwischen Median- und Durchschnittsvermögen zeigt zudem, wie ungleich Vermögen verteilt sein können. Während das durchschnittliche Vermögen pro erwachsener Person in Österreich laut UBS bei rund 280.000 US-Dollar liegt, beträgt der Median lediglich gut 71.000 US-Dollar. Der Durchschnitt wird durch sehr vermögende Personen deutlich nach oben verzerrt, während der Median die tatsächliche Vermögenslage der Bevölkerung wesentlich realistischer widerspiegelt.

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