Der renommierte und üblicherweise sehr gut informierte Analyst Ming-Chi Kuo dämpft die Vorfreude der Technik-Welt. Er berichtet von komplexen Fertigungsprozessen, die Apple derzeit vor große Herausforderungen stellen. Im dritten Quartal 2026 – also genau in jenem Zeitraum, in den die offizielle Präsentation im September fällt – sollen weltweit lediglich 500.000 bis eine Million Geräte des neuen Modells für den Verkauf bereitstehen. Für Apple-Verhältnisse ist das eine verschwindend geringe Menge.
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Insgesamt geht Kuo davon aus, dass Apple in diesem Jahr überhaupt nur sieben bis acht Millionen Stück des faltbaren iPhones produzieren kann. Wer beim Start nicht sofort zuschlägt, könnte laut Expertenmeinung vier bis sechs Wochen auf sein Smartphone warten müssen. Das Gerät, das aufgeklappt an ein kleines iPad erinnern soll, wird dabei alles andere als ein Schnäppchen: Insider rechnen mit einem Einstiegspreis von satten 2.000 bis 2.500 Euro.
Ob Apple die Produktionsprobleme bis zur großen Keynote noch abmildern kann, bleibt fraglich. Die offizielle Präsentation im September wird zeigen, wie stark die Einschränkungen für Kunden in Österreich tatsächlich sein werden.
Superlative bei neuem Modell
Mit dem 7,8 Zoll großen Innendisplay zielt Apple ohnehin auf eine betuchte Zielgruppe ab, die das Neueste vom Neuen haben möchte. Doch durch den massiven Engpass wird das iPhone Fold zum exklusiven Club, in den nur reinkommt, wer bereit ist, absurde Summen zu zahlen.
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