Straßen geräumt

Alarm in New York: Wolkenkratzer droht einzustürzen

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste sichern Straße in New York nach Baustellen-Notfall.
© EPA
Die Rettungsdienste wurden wegen herabfallender Steine alarmiert.
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Ein einsturzgefährdeter Wolkenkratzer in New York hat einen Alarm im morgendlichen Berufsverkehr ausgelöst. Polizei und Rettungsdienste räumten am Dienstag mehrere Straßen und Gebäude rund um das Hochhaus in der East 42nd Street unweit des Chrysler-Gebäudes und des Sitzes der Vereinten Nationen. Zwei tragende Säulen in dem 38-stöckigen Turm hätten sich verformt, teilte die Feuerwehr mit. Der Ex-Hauptsitz des Pharmakonzerns Pfizer wird derzeit in ein Wohngebäude umgebaut.

Einsatzkräfte sind bei einem im Bau befindlichen 38-stöckigen Gebäude in Midtown Manhattan im Einsatz, nachdem Arbeiter entdeckten, dass sich tragende Stützbalken zu verformen begannen. Mehrere umliegende Gebäude wurden vorsorglich evakuiert, darunter ein Hotel und eine Schule.
Einsatzkräfte sind bei einem im Bau befindlichen 38-stöckigen Gebäude in Midtown Manhattan im Einsatz, nachdem Arbeiter entdeckten, dass sich tragende Stützbalken zu verformen begannen. © EPA
Feuerwehr und Polizei sperren eine Straße in Manhattan wegen eines Gebäudenotfalls ab.
Mehrere umliegende Gebäude wurden vorsorglich evakuiert, darunter ein Hotel und eine Schule. © EPA

Nach einem Bericht der "New York Times" wurden die Rettungsdienste wegen herabfallender Steine alarmiert. "Beim Eintreffen stellten die Einheiten fest, dass sich zwei Säulen im 21. und 22. Stock verformt hatten", erklärte die Feuerwehr. "Die Böden zwischen dem 21. und 26. Stock hängen durch."

Menschen in Sicherheit gebracht

Menschen in umliegenden Hotels, Geschäftsgebäuden und Wohnungen wurden in Sicherheit gebracht, auch eine Schule musste geräumt werden. Demnach waren etwa 130 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes im Einsatz. Polizisten sperrten Straßen ab, wie AFP-Reporter berichteten. Berichte über Verletzte gab es vorerst nicht. Die Behörden setzten eine Drohne ein, um das Ausmaß der Schäden zu begutachten.

Sechs Bauarbeiter mit Helmen stehen vor einem schwarzen SUV in einer Straßenszene in Manhattan.
Bauarbeiter schauen zu, während Einsatzkräfte bei dem im Bau befindlichen Wolkenkratzer in Midtown Manhattan im Einsatz sind. © EPA

Clifford Johnsen von der Baugewerkschaft Steamfitters Local 638 kritisierte die Umbauten in dem ehemaligen Pfizer-Hochhaus. Das Aufsetzen zusätzlicher Stockwerke auf das bestehende Bürogebäude habe Druck auf die Stützpfeiler ausgeübt, sagte er. Die Bauarbeiten seien offenbar nicht richtig geplant. "Ich bin seit 21 Jahren im Baugewerbe, und ich habe noch nie einen Träger gesehen, der sich in der Mitte durchbiegt - das ist hochgradig gefährlich", sagte Johnsen.

Die New Yorker Gebäudebehörde erklärte im Onlinedienst X, ihre Statiker seien vor Ort und untersuchten "mögliche strukturelle Probleme in der 235 East 42nd Street in Manhattan".

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