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Ist Mayonnaise wirklich so ungesund?
Die Sauce besteht im Wesentlichen aus Öl, Eigelb, Essig und Senf. Weil sie viele Kalorien und Fett enthält, gilt sie oft als ungesund. Ein Esslöffel liefert rund 100 Kalorien. Dennoch ist Mayonnaise laut der Ernährungsberaterin Sophie Medlin nicht prinzipiell schlecht, wie sie gegenüber "Daily Mail" sagt. Im Vergleich zu Butter oder Frischkäse enthält sie sogar weniger gesättigte Fettsäuren. Zudem liefert das verwendete Pflanzenöl ungesättigte Fette, die gut für das Herz sind und dem Körper helfen, fettlösliche Vitamine aus Gemüse aufzunehmen.
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Die beste Mayonnaise im Check
Wer auf stark verarbeitete Produkte aus dem Supermarkt verzichten will, greift lieber zur klassischen Variante oder macht sie selbst. Auch die Angst vor Cholesterin durch das Eigelb ist laut Studien unbegründet: Es beeinflusst den Cholesterinspiegel im Blut kaum, viel entscheidender sind feste, gesättigte Fette wie in Butter.
Risiken für die Gesundheit
Selbstgemachte Varianten bergen durch rohe Eier ein Risiko für Salmonellen. Wer die Sauce selbst anrührt, sollte sie unbedingt im Kühlschrank lagern und schnell verbrauchen. Bei der Einnahme von Abnehm-Medikamenten, die die Fettaufnahme blockieren, kann der hohe Fettgehalt zu unangenehmen Magen-Darm-Beschwerden führen. Am Ende kommt es schlicht auf das Maß an: Wer die Sauce bewusst und in Maßen genießt, muss sie nicht vom Speiseplan streichen.
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