Hohe Nachfrage

Alltagsbegleitung NÖ: Millionen-Förderung

Alltagsbegleiter Mathias Frühstück, Maria Wimmer und Sozial-Landesrätin Teschl-Hofmeister
© NLK Burchhart
Die Soziale Alltagsbegleitung in Niederösterreich hilft Menschen, länger im eigenen Zuhause zu leben, und soll pflegende Angehörige entlasten. Im ersten Halbjahr 2026 förderte das Land für über 1.950 Personen monatlich rund 117.000 Einsatzstunden mit 4,43 Millionen Euro.
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Ein Einsatz dauert mindestens zwei Stunden; bezuschusst werden in der Regel monatlich 20 bis maximal 40 Stunden, wobei ein eigener Kostenbeitrag anfällt. Das 2018 gestartete Modell wird stetig stärker nachgefragt: 2025 wurden bereits über 200.000 Stunden verzeichnet.

Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) lobt die vielfältigen Aufgaben der Begleiter, wie Gesellschaft leisten, Vorlesen oder Spaziergänge. Sie fördern dadurch "soziale Kontakte und den Erhalt geistiger Fähigkeiten" und verringern Isolation. Teschl-Hofmeister resümiert: "Unser Ziel ist es, Menschen möglichst lange ein Leben in eigenen vier Wänden zu ermöglichen und gleichzeitig ihre Angehörigen zu unterstützen. Die aktuellen Zahlen bestätigen, dass wir mit diesem Angebot den richtigen Weg eingeschlagen haben."

Auch Ausbildung gefördert

Um weiterhin qualifiziertes Personal für die wachsende Nachfrage zu finden, wird die Ausbildung mit 1.650 Euro gefördert. Die Landesrätin erklärt: "Mit einer Ausbildungsförderung wollen wir Menschen für diese sinnstiftende Tätigkeit gewinnen und gleichzeitig einen Beitrag dazu leisten, dass das Angebot auch künftig bedarfsgerecht zur Verfügung steht."

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