Stellen-Abbau

Auto-Beben: BMW baut 8.000 Jobs ab

BMW
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Die Krise in der Autoindustrie erreicht nun auch BMW: Der Münchner Konzern baut weltweit rund 8000 Arbeitsplätze ab.
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Das entspricht mehr als fünf Prozent der insgesamt etwa 150.000 Beschäftigten. Besonders betroffen sind die sogenannten indirekten Bereiche wie Verwaltung, Entwicklung und Vertrieb.

Mehr als die Hälfte der Stellenstreichungen soll auf Deutschland entfallen. Dort beschäftigt BMW rund 90.000 Menschen. Betriebsbedingte Kündigungen sind nach Angaben aus dem Unternehmen jedoch nicht geplant. Stattdessen setzt der Autobauer auf freiwillige Lösungen, Abfindungsprogramme sowie natürliche Fluktuation und Altersteilzeit.

Sinkender Absatz

Der Stellenabbau soll bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Die Produktion bleibt von den Maßnahmen weitgehend verschont. Gleichzeitig werden auch Führungsstrukturen überprüft und zahlreiche Bereiche zusammengelegt.

Hintergrund des Sparprogramms sind sinkende Absatzzahlen, hohe Kosten und ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld. BMW hatte zuletzt seine Jahresprognose gesenkt und erwartet einen deutlich niedrigeren Vorsteuergewinn. Der neue Vorstandschef Milan Nedeljković will mit den Einsparungen den Konzern effizienter aufstellen und die Wettbewerbsfähigkeit sichern.

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