Heißeste Tage

Bauernregel: "Sind die Hundstage heiß, ..."

Nasser, fröhlicher Havaneser lehnt am Rand eines aufblasbaren Pools an einem Sommertag.
© Getty Images
Mit dem 23. Juli beginnen traditionell die sogenannten Hundstage – jener Zeitraum, der bis zum 23. August dauert und seit Jahrhunderten als die heißeste Phase des Sommers gilt.
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Der Name hat übrigens nichts mit den Vierbeinern zu tun, sondern geht auf den hellen Stern Sirius, den "Hundsstern", zurück.

Die wichtigsten Regeln

Rund um die Hundstage haben sich zahlreiche Bauernregeln entwickelt, die das Wetter und die Ernte vorhersagen sollen. Eine der bekanntesten lautet: "Sind die Hundstage heiß, bleibt's im Winter lange weiß." Dem Volksglauben zufolge kündigt ein besonders heißer Hochsommer also einen schneereichen Winter an.

Eine weitere Regel besagt: "Hundstage heiß, bringen dem Bauern viel Schweiß." Sie beschreibt die oft anstrengende Feldarbeit während der sommerlichen Hitze. Optimistisch klingt dagegen: "Sind die Hundstage voll Sonnenschein, wird das Jahr recht fruchtbar sein." Viel Sonne soll demnach für eine gute Ernte sorgen.

Weniger erfreulich ist hingegen die Weisheit: "Was die Hundstage gießen, muss die Traube büßen." Dahinter steckt die Beobachtung, dass anhaltender Regen in dieser Zeit den Weinbau beeinträchtigen kann.

Auch wenn viele Bauernregeln auf jahrhundertelangen Erfahrungen beruhen, sind sie aus heutiger meteorologischer Sicht keine verlässlichen Wetterprognosen. Dennoch spiegeln sie eindrucksvoll wider, wie eng das Leben früher mit der Natur und ihren Rhythmen verbunden war – und gehören bis heute zum festen Bestandteil des sommerlichen Brauchtums.

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