Weststrecken-Ausbau

Belastungstest: ÖBB hat sechs Loks auf neue Brücke über der A25 geparkt

Brückentest
© ÖBB
Entlang des rund 24 Kilometer langen Weststrecken-Ausbauabschnitts bei Wels laufen die Arbeiten auf Hochtouren - und im Zeitplan.
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Vier Gleise schaffen mehr als zwei: Zug um Zug bauen die ÖBB die Weststrecke zwischen Linz und Wels viergleisig aus. Damit entsteht mehr Platz auf der Schiene und die Voraussetzung für ein künftig noch besseres Bahnangebot. Nun erreicht das Projekt zwei weitere wichtige Meilensteine: Am 31. Oktober wurde die rund 3.500 Tonnen schwere Stabbogenbrücke über die A25 auf Herz und Nieren geprüft. Dafür wurden bis zu sechs ÖBB-Lokomotiven mit einem Gewicht von jeweils rund 80 Tonnen gleichzeitig auf der Brücke positioniert. Fachleute erfassten dabei sämtliche Messdaten, um selbst kleinste Verformungen des Tragwerks festzustellen.

Pro Stunde 175 Meter Gleis verlegt

Auch beim Gleisbau geht es zügig voran: Der rund 500 Meter lange Schnellumbauzug SUZ 500 war erfolgreich zwischen Marchtrenk und Wels im Einsatz. Dabei arbeitete sich die Maschine im Schritttempo von Wels in Richtung Marchtrenk vor und verlegte bis zu 175 Meter Gleis pro Stunde. In nur drei Tagen wurden so knapp fünf Kilometer neue Gleise verlegt.

Der Schnellumbauzug erledigt mehrere Arbeitsschritte direkt hintereinander. Schwellen und Schienen werden innerhalb des Bauzugs transportiert und anschließend direkt zum neuen Gleis zusammengefügt.

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