Große Trauer

Biathlon-Olympiasiegerin plötzlich gestorben

© Getty Images
Die Sportwelt trauert um eine der ganz großen Biathletinnen der Jahrtausendwende: Die russische Olympiasiegerin Galina Kuklewa ist im Alter von nur 53 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben.
OE24 auf Google bevorzugen

Schon seit längerer Zeit hatte die erfolgreiche Athletin gegen die schwere Krankheit gekämpft, nun hat sie den Kampf leider verloren. Galina Kuklewa hinterlässt eine beeindruckende sportliche Lebensleistung, die Fans und Wegbegleiter auf der ganzen Welt bewegt. Auch in Österreich erinnern sich Wintersport-Begeisterte an ihre großen Auftritte in der Loipe und am Schießstand.

Der größte Einzelerfolg der Karriere

Ihren absolut sportlichen Höhepunkt feierte die Russin im Jahr 1998 bei den Olympischen Winterspielen in Nagano. In Japan sicherte sie sich sensationell die Goldmedaille im Sprint über 7,5 Kilometer. Es sollte der größte Einzelerfolg ihrer gesamten Laufbahn bleiben. Neben diesem Meilenstein feierte sie im Laufe ihrer Karriere auch insgesamt neun Weltcup-Siege und bewies damit über Jahre hinweg ihre absolute Zugehörigkeit zur Weltspitze.

Zahlreiche Medaillen mit dem Team

Auch abseits der Einzelrennen war Kuklewa ein absoluter Garant für Edelmetall und eine unverzichtbare Teamplayerin. Bei Weltmeisterschaften holte sie gemeinsam mit der russischen Staffel gleich dreimal Gold, und zwar in den Jahren 2000, 2001 und 2003. Dazu kommen eine WM-Silbermedaille im Massenstart von Oslo im Jahr 2000 sowie olympisches Silber mit der Staffel 1998 und Olympia-Bronze im Jahr 2002.

Große Anteilnahme nach dem Tod

Der russische Biathleten-Verband reagierte tief betroffen auf das viel zu frühe Ableben der ehemaligen Ausnahmesportlerin und drückte sein Mitgefühl aus: "Der Verband der Biathleten Russlands spricht den Angehörigen, Freunden, Kollegen und Schülern Galina Alexejewnas sein tiefstes Beileid aus." Wegbegleiter und Fans weltweit schließen sich diesen emotionalen Worten an und nehmen Abschied von einer wahren Legende des Biathlonsports.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden