Der außergewöhnliche Fund gelang an einem Strand im italienischen Follonica. Der Bub war gerade im Wasser unterwegs, als er plötzlich den gewaltigen Meeresbewohner entdeckte. Mit einer Länge von fast fünf Metern sorgte das Tier zunächst für einen gewaltigen Schreck.
500-Kilo-Koloss geborgen
Die Bergung des Hais stellte die Einsatzkräfte vor eine Herausforderung. Mehr als zwei Stunden dauerte es, den über 500 Kilogramm schweren Kadaver auf ein Boot zu ziehen. Im Hafen wurde das Tier schließlich mit einem Gabelstapler abtransportiert.
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Rätsel um Todesursache
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Warum der Hai verendet ist, ist bislang unklar. Experten zeigten sich überrascht, denn der Kadaver befand sich in einem ungewöhnlich guten Zustand. Hinweise darauf, dass das Tier schon längere Zeit im Wasser gelegen hatte, gab es offenbar nicht.
Seltene Tiefsee-Art
Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen Stumpfnasen-Sechskiemerhai. Diese seltene Hai-Art lebt normalerweise in großen Tiefen und kommt nur gelegentlich nachts in flachere Gewässer. Begegnungen mit Menschen sind deshalb äußerst selten. Tödliche Angriffe dieser Hai-Art auf Menschen sind bisher nicht bekannt.
Keine Hinweise auf weitere Haie
Ob sich noch weitere Tiere in der Nähe der toskanischen Küste aufhalten, ist derzeit offen. Nach aktuellen Berichten gibt es jedoch keine Hinweise auf weitere Sichtungen. Der Fund gilt daher nicht als Zeichen dafür, dass sich vermehrt Haie in den Badegebieten der Region aufhalten.
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