Ratgeber
DIESE Urlaubsziele werden heuer zum Schnäppchen
Im Schnitt zahlen Urlauber heuer 148 Euro pro Person und Tag, wie aus einem Report des Portals "Ab in den Urlaub" hervorgeht, aus dem die deutsche Bild zitiert. Auch für Reiselustige aus Österreich, die den Sommer am liebsten am Mittelmeer verbringen, zeigt der Trend klar nach oben.
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Den intensivsten Sprung nach oben verzeichnet Ibiza: Auf der Baleareninsel kletterten die Tarife um stolze 11,3 Prozent, was die Urlaubskasse mit durchschnittlich 194 Euro pro Tag belastet. Ähnlich sieht es auf Mallorca aus, wo ein Plus von 6,7 Prozent verbucht wurde. Auch Griechenland-Fans müssen auf Korfu (plus 8,4 Prozent), Kreta, Rhodos (jeweils plus 5,9 Prozent) und Kos (plus 5 Prozent) mit höheren Kosten kalkulieren.
Schnäppchen abseits der Hotspots
Günstigere Alternativen finden sich hingegen in Nordafrika und Osteuropa. Wer trotz des Trends eine Insel ansteuern möchte, fährt auf Djerba am besten. Die tunesische Destination ist mit rund 120 Euro am Tag das preiswerteste Eiland im aktuellen Ranking. Am günstigsten bleibt es für Sonnenanbeter am Roten Meer mit 116 Euro sowie an der bulgarischen Riviera für 129 Euro. Erfreuliche Nachrichten gibt es zudem für Fans der Türkischen Riviera: Mit einer minimalen Steigerung von lediglich 0,9 Prozent zeigt sich die Region extrem preisstabil. Ein ähnlicher Trend zu stabilen Preisen lässt sich in Katalonien und auf Madeira beobachten.
Preissturz wegen politischer Lage
Südzypern sticht als einzige Destination heraus, die im Vergleich zum Vorjahr sogar billiger geworden ist. Hintergrund dürften die Spannungen im östlichen Mittelmeerraum sein, da ausbleibende Buchungen häufig zu sinkenden Preisen führen. Das Auswärtige Amt beschreibt die dortige Situation als "höchst volatil". Eine Reisewarnung liegt für Südzypern zwar nicht vor, Reisende sollten jedoch eventuelle Einschränkungen im Flugbetrieb im Auge behalten.
Massiver Andrang an Pools
Neben dem Budget spielt bei der Auswahl des Urlaubsortes oft auch die Frage nach Ruhe eine Rolle. Vollgepackte Hotelanlagen und der bekannte Kampf um die Liegen trüben oft die Erholung. Die Analyse offenbart hierbei große Unterschiede bei der Auslastung der jeweiligen Trendziele. Städte wie Den Haag in den Niederlanden oder das kroatische Rijeka gelten trotz wachsender Beliebtheit als vergleichsweise entspannt. Klassische Badeorte an den Küsten sind dagegen wesentlich dichter besiedelt. Berechnet wird dies über die Besucherdichte, die die Übernachtungszahlen ins Verhältnis zur ansässigen Bevölkerung setzt.
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