SOS-TIPP

Diesen Trick kennt niemand: Wespen verschwinden in Sekunden

Eine Wespe sitzt auf einem Teller mit geschnittenem Käse, Nahaufnahme.
© Getty Images
Kaum steht der Kuchen auf dem Tisch, sind die Wespen schon da. Wer beim Sommerfrühstück oder Grillabend nicht ständig um die lästigen Insekten herumschwirren möchte, kann zu einem überraschend einfachen Trick greifen.
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Wespen gehören zum Sommer, leider manchmal auch zur Kaffeetafel. Gerade süße Speisen und Getränke ziehen die Tiere an. Doch bevor Sie zur Fliegenklatsche greifen oder hektisch nach den ungebetenen Gästen schlagen, gibt es einen deutlich friedlicheren Trick. Eine Sprühflasche mit Wasser kann helfen, Wespen vorübergehend zu vertreiben. Der NABU empfiehlt tatsächlich, aufdringliche Wespen vorsichtig mit Wasser aus einer Sprühflasche zu besprühen. Auch ein feiner Wassernebel aus einem Rasensprenger kann die Tiere für eine Weile vertreiben

Warum Wasser die Wespen vertreibt

Für die Wespe wirkt der feine Wassernebel offenbar wie ein bevorstehender Regenschauer. Die Tiere ziehen sich zurück, statt weiter an der Kaffeetafel nach Nahrung zu suchen. Das funktioniert allerdings nicht im Sinne eines dauerhaften "Wespen-Aus". Die Tiere können später wiederkommen, sobald die Situation für sie wieder interessant ist. Deshalb eignet sich der Trick besonders gut für den Moment: Sie möchten in Ruhe essen und die Wespen schwirren ständig um Sie herum? Ein paar feine Sprühstöße sorgen für eine Pause.

Bitte nicht wild um sich schlagen

Ein Stück Kuchen, ein Keks und eine Wespe auf einem weißen Teller am Pool.
Kuchen & Wespe © Getty Images

Was bei einer Wespe besonders kontraproduktiv ist: hektische Bewegungen. Auch Anpusten sollten Sie vermeiden. Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass Wespen sich durch heftige Bewegungen bedroht fühlen können; auch das im Atem enthaltene Kohlendioxid kann als Alarmsignal wirken. Besser ist es deshalb, ruhig zu bleiben und die Wespe nicht zu bedrängen. Und noch ein wichtiger Punkt: Wespen sind nicht grundsätzlich aggressiv. Die Tiere erfüllen wichtige Aufgaben im Ökosystem, unter anderem als Bestäuber und als natürliche Schädlingsbekämpfer, weil sie andere Insekten jagen.

So kommen weniger Wespen an die Kaffeetafel

Noch besser als Vertreiben ist natürlich, die Tiere gar nicht erst anzulocken. Gerade im Sommer sollten süße Speisen und Getränke draußen möglichst abgedeckt werden. Auch Essensreste sollten nicht lange offen herumstehen. Bei Getränken ist besondere Vorsicht angesagt: Wer aus einer Dose oder einem undurchsichtigen Gefäß trinkt, sollte vorher kontrollieren, ob sich eine Wespe darin befindet. Der Stich in Mund oder Rachen kann auch für Menschen ohne bekannte Allergie gefährlich werden. Eine weitere Möglichkeit ist, den Wespen in einiger Entfernung vom Esstisch eine alternative Futterquelle anzubieten - beispielsweise einen Teller mit etwas Wurst, Käse oder reifen Weintrauben in fünf bis zehn Metern Entfernung.

Was Sie lieber nicht ausprobieren sollten

Von selbst gebauten Wespenfallen ist eher abzuraten. Sie können nicht nur Wespen anlocken, sondern auch andere Insekten treffen. Das Umweltbundesamt empfiehlt deshalb grundsätzlich, zunächst auf Vorbeugung und Abwehr statt Bekämpfung zu setzen. Auch vermeintliche Hausmittel wie mit Nelken gespickte Zitronen oder Kupfermünzen sind keine verlässlich nachgewiesene Lösung.

Der einfachste Trick

Wasser in eine Sprühflasche füllen, auf feinen Nebel einstellen und die Wespe vorsichtig aus einiger Entfernung besprühen. Sie sollten das Tier dabei nicht direkt bedrängen oder versuchen, es zu treffen.

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