Am 4. September machten sich Lelio und sein Vater Valerio Massimo auf den Weg zum Gipfel. Nach Angaben der Familie erreichten sie gemeinsam den höchsten Berg der Alpen.
Für den neunjährigen Buben war der Ausblick dabei offenbar mindestens genauso beeindruckend wie der Rekord. "Es ist unglaublich, diese Welt unter meinen Füßen zu sehen – die Berge von drei Ländern: Italien, Frankreich und der Schweiz", erzählte Lelio der italienischen Tageszeitung "La Stampa".
Nach dem Aufstieg feierten Vater und Sohn ihren Erfolg in der Goûter-Hütte, die rund 1.000 Höhenmeter unterhalb des Gipfels liegt.
"Der weiße Berg da? Da will ich hin"
Dass Lelio einmal selbst auf dem Mont Blanc stehen wollte, habe sich schon vor rund einem Jahr gezeigt. "Der weiße Berg da? Da will ich hin", soll der Bub damals zu seinem Vater gesagt haben.
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Valerio Massimo selbst ist ebenfalls leidenschaftlicher Bergsteiger. Mit 14 Jahren stand er erstmals auf dem Mont Blanc. Im Mai dieses Jahres erreichte er sogar den höchsten Berg der Welt: den 8.849 Meter hohen Mount Everest.
Schon mit fünf Jahren auf dem Gran Sasso
Seine ersten Erfahrungen in den Bergen sammelte Lelio schon als kleines Kind. Mit fünf Jahren bestieg er gemeinsam mit seinem Vater den Gran Sasso – den höchsten Gipfel des Apennins – über einen Gratweg.
Sein Vater betont, dass er seinen Sohn nie zum Bergsteigen gedrängt habe. Vielmehr habe Lelio selbst Freude an den Bergen gefunden.
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"Ich sah, dass Lelio das Bergsteigen im Blut liegt, ihm gefiel, was er sah", erinnert sich Valerio Massimo im Gespräch mit "La Stampa".
Für die Familie zählt nicht nur der Rekord
Mit seiner Mont-Blanc-Besteigung tritt Lelio nun in die Fußstapfen seines Vaters. Nach Angaben seiner Familie ist er der jüngste Mensch, der den höchsten Gipfel der Alpen erreicht hat.
Für seinen Vater steht dabei aber nicht der Rekord im Mittelpunkt. Sein Fazit: "Es geht uns nicht um den Rekord. Lelio liebt einfach die Berge."
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