Nach acht Pleiten

Ehren-Oscar für Hollywood-Star Glenn Close

Glenn Close
© WireImage
Hollywood-Legende Glenn Close hält den traurigen Rekord für die meisten Oscar-Nominierungen ohne einen einzigen Sieg. Jetzt sorgt die Filmakademie endlich für ausgleichende Gerechtigkeit.
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Die US-Schauspielerin Glenn Close erhält im kommenden Jahr einen Ehren-Oscar. Das Kuratorium der Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat beschlossen, die 79-Jährige für ihr Lebenswerk auszuzeichnen. Die Gala wird als eigenständiges Event abgehalten, wodurch die Ehrenpreise in einem ganz separaten Rahmen gewürdigt werden. Die feierliche Übergabe findet am Sonntag, 15. November, bei den 17. Governors Awards im Ray Dolby Ballroom in Hollywood statt. Auch im Zuge der 99. Oscar-Verleihung am Sonntag, 14. März, wird über diese besondere Auszeichnung berichtet.

Der bittere Oscar-Rekord

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Glenn Close © Getty Images for BAFTA

Mit insgesamt acht Nominierungen ohne einen einzigen Gewinn gilt die Künstlerin in der Branche als absolute Rekord-Verliererin. Diesen ungewollten Rekord teilt sie sich mit dem 2013 verstorbenen britischen Schauspieler Peter O'Toole, der ebenfalls achtmal leer ausging. Vier ihrer Nominierungen sammelte sie als beste Nebendarstellerin, die anderen vier in der Kategorie für die beste Hauptdarstellerin. Diese Verteilung zeigt die enorme Wandlungsfähigkeit der Darstellerin.

Glenn Closes beste Rollen

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Glenn Close © FilmMagic

Ihre erfolgreiche Karriere erstreckt sich mittlerweile über mehr als fünf Jahrzehnte. Sie spielte in über 100 Filmrollen mit, darunter in bekannten Klassikern wie "Das Messer", "Das Geisterhaus" oder dem Werk "Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery". Ihr Kinodebüt feierte sie in "Garp und wie er die Welt sah", wofür sie direkt ihre erste Nominierung erhielt. Später folgten weitere Nominierungen für Produktionen wie "Der große Frust", "Der Unbeugsame" und schließlich 1988 für das Drama "Eine verhängnisvolle Affäre".

Würdigung mit dem Ehren-Oscar

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Glenn Close © FilmMagic

Neben der Rekord-Halterin werden bei der Gala im November auch der 88-jährige Regisseur Sir Ridley Scott sowie der 90-jährige Animations-Pionier Floyd Norman ausgezeichnet. Academy-Präsidentin Lynette Howell Taylor lässt keinen Zweifel daran, was diese Ehrung bedeutet: "In ihrem außergewöhnlichen Gesamtwerk hat Glenn Close mit ihrer unvergleichlichen emotionalen Bandbreite einige der komplexesten Figuren der Filmgeschichte zum Leben erweckt."

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