In Salzburg

Ein Drittel weniger arabische Gäste

Zell am See
© Getty Images
Vor allem in Zell am See fehlen die zahlungskräftigen arabischen Gäste, die Kleidung für den Gletscher-Ausflug gemietet haben und sich weite Strecken mit dem Taxi chauffieren ließen.
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Der Tourismus im Land Salzburg verzeichnete im Juli 2026 mit 3.828.364 Nächtigungen den stärksten Juli seit 1998. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von 4,2 Prozent. Die stärkste Gästegruppe kommt mit 40 % aus Deutschland. 18 % der Urlauber sind aus Österreich.

Die Buchungslage hat sich verändert, der Krieg im Nahen Osten, Reisebeschränkungen, höhere Flugpreise und auch die Teuerung sorgen für weniger arabische Gäste, viele haben ihren Urlaub storniert.

Schwierige Zeiten

Leo Bauernberger vom Tourismusverband: "Wir haben rund ein Drittel hier auf diesem Markt verloren. Aber wie wir sehen, hat sich das mit anderen Märkten gut kompensieren lassen. Und man muss jetzt abwarten, wie die geopolitische Lage sich weiterhin entwickelt. Jedenfalls hat Salzburg bewiesen, dass es sich auch in schwierigen Zeiten am Markt sehr, sehr gut behaupten kann."

Vermehrt Gäste aus den Niederlanden und Tschechien füllen statt den arabischen Gästen nun die Betten.

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