Salzburg. Die Niederschläge der vergangenen Tage haben die angespannte Wassersituation in Salzburg etwas verbessert. Die Grundwasserstände bleiben jedoch niedrig und die Waldbrandgefahr ist weiterhin erhöht. Deshalb bleiben auch die bestehenden Waldbrandverordnungen vorerst in Kraft.
Leichte Entspannung durch Regen
Die jüngste Hitzewelle hatte Salzburgs Böden und Wälder stark ausgetrocknet. Nach Angaben des Hydrografischen Dienstes liegen die Grundwasserstände vielerorts weiterhin auf niedrigem bis sehr niedrigem Niveau. Vereinzelt wurden sogar historische Tiefstände erreicht. Grund dafür sind neben den geringen Niederschlagsmengen auch die hohen Verdunstungsraten der vergangenen Wochen.
Der Regen brachte nun eine erste leichte Entspannung. Auch für die kommenden beiden Wochen werden wiederholt Niederschläge erwartet, die teilweise ergiebig ausfallen könnten. Erst ab der zweiten Septemberwoche könnte sich wieder stärkerer Hochdruckeinfluss bemerkbar machen.
Die öffentliche Wasserversorgung konnte trotz der Trockenheit größtenteils aufrechterhalten werden. Regional stießen einzelne Anlagen allerdings an ihre Grenzen. Dort musste zusätzliches Wasser geliefert werden. Dabei kamen unter anderem Feuerwehren und Milchtankwagen zum Einsatz.
Waldbrandverordnungen bleiben aufrecht
Trotz des Regens bleibt auch die Situation in den Wäldern angespannt. Die Landesforstdirektion hält daher an den bestehenden Waldbrandverordnungen fest. Die Behörden rechnen durch die erwarteten Niederschläge zumindest vorübergehend mit einer weiteren Verbesserung der Wassersituation. Für eine nachhaltige Erholung der niedrigen Grundwasserstände sind jedoch weitere Niederschläge notwendig.
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