Woven City
Erste Bewohner ziehen in Toyotas Zukunftstadt ein
Toyota hat in Japan die erste Phase seiner Modellstadt Woven City offizielle gestartet. In der futuristischen Wohnsiedlung will der Autoriese sie als Testumgebung für neue Mobilitätslösungen verwenden.
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Seit April 2026 nennen schon 100 Menschen in 50 Haushalten Woven City ihr Zuhause. Demnächst soll die Zahl auf rund 300 steigen. Die Bewohner werden "Weavers" genannt und leben zusammen mit den Entwicklern, den "Inventors".
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Laut "Chip" wird die futuristische Stadt auf dem Gelände eines alten Toyota-Werks gebaut. Das Projekt ist das Ergbenis einer Erklärung des Autoriese aus dem Jahr 2018. Toyota will sich dabei von einem Autohersteller zu einem Mobilitätsunternehmen weiterentwickeln.
"Lebendiges Labor"
Woven City dient als ein "lebendiges Labor", so die Beschreibung von Toyota. Sie testen dort neue Produkte und Dienstleistungen unter realen Bedingungen, bevor die Serienproduktion beginnt. Am Projekt sind über 20 Entwicklerteams beteiligt.
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Der Schwerpunkt der Stadt sind Projekte zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Dazu gehören Plattformen für autonomes Fahren, robotergestützte Logistik und tragbare Wasserstoff-Energiesysteme.
Historischer Name
Einer der wichtigsten Projekte ist das ANZEN-System. Dabei können sich Menschen, Mobilitätstechnologien und Infrastruktur gemeinsam Entscheidungen treffen. Toyota betont, dass die künstliche Intelligenz die menschliche Intuition nicht ersetzen soll, sondern sie erweitern.
Das Konzept präsentierte Toyota erstmals 2020 auf der Technikmesse CES in Las Vegas. Der Name "Woven City" (gewebte Stadt) hat einen besonderen historischen Hintergrund. 1918 gründete Toyota-Gründer Sakichi Toyoda eine Textilweberei.
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