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Experte warnt: Diese Wohnungsfehler VOR dem Urlaub können teuer enden

Eine Frau steckt einen weißen Stecker in eine Wandsteckdose in einer modernen Küche.
© Getty Images/Maskot
Die Vorfreude auf den Urlaub ist groß, doch genau deshalb vergessen viele, ihr Zuhause richtig vorzubereiten. Experten warnen: Schon kleine Nachlässigkeiten können teure Folgen haben. Mit diesen einfachen Tipps starten Sie sorgenfrei in die Ferien.
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Die Koffer sind gepackt, die Vorfreude auf den Urlaub ist riesig, doch genau in diesem Moment vergessen viele einen entscheidenden Schritt: das eigene Zuhause auf die längere Abwesenheit vorzubereiten. Die Folgen können teuer werden. Der österreichische Schadensanierer SOLUTO, spezialisiert auf die Sanierung von Wasser-, Brand- und Unwetterschäden, erlebt jedes Jahr, wie schnell aus einem entspannten Urlaub ein Albtraum werden kann. "Durch die Vorfreude auf den wohlverdienten Urlaub vergessen viele [allerdings], ihr Haus oder ihre Wohnung auch auf die lange Abwesenheit vorzubereiten", warnt Martin Zagler, Geschäftsführer und Inhaber von SOLUTO. Gerade jetzt, wo Hitzewellen und heftige Sommergewitter immer häufiger auftreten, sollten Haus- und Wohnungsbesitzer einige Vorkehrungen treffen.

1. Ladegeräte nicht einfach eingesteckt lassen

Viele lassen Handy-Ladegeräte, Akkus oder andere Elektrogeräte während des Urlaubs am Strom. Das kann gefährlich werden. "Wir empfehlen, vor dem Urlaub alle nicht notwendigen elektrischen Geräte vom Strom zu trennen, insbesondere jene mit Akkus", sagt Zagler. Das senkt nicht nur das Brandrisiko, sondern spart auch Strom.

2. Den Wasserhahn unbedingt zudrehen

Zwei silberne Wasserhähne an einem Spülbecken mit weißem Fliesenspiegel im Hintergrund.
© Getty Images

Ein geplatztes Rohr kann innerhalb kürzester Zeit enorme Schäden verursachen. "Wird ein Rohrbruch erst Tage später entdeckt, kann bereits ein riesiger Schaden entstanden sein. Daher sollte vor dem Urlaub unbedingt der Wasser-Haupthahn abgedreht werden."

3. Fenster niemals gekippt lassen

Vor einem Sommergewitter schützen gekippte Fenster kaum, im Gegenteil. "In 99 Prozent der Fälle können Versicherungen Leistungen verweigern oder kürzen, wenn sich Schäden auf geöffnete Fenster zurückführen lassen", erklärt der Experte. Deshalb gilt: Vor der Abreise alle Fenster vollständig schließen.

4. Gartenmöbel sichern

Sonnenschirme, Gartenstühle oder Blumentöpfe können bei Sturm schnell durch die Luft fliegen. Lose Gegenstände sollten deshalb ins Haus oder in die Garage geräumt werden. Außerdem empfiehlt SOLUTO, Regenrinnen von Laub zu befreien, damit Regenwasser ungehindert abfließen kann.

5. Müll rausbringen

Ein voller Mistkübel kann nach zwei Wochen Sommerhitze unangenehme Überraschungen bereithalten. Auch verderbliche Lebensmittel sollten entsorgt werden. Ein Tipp der Experten: Den Geschirrspüler leicht geöffnet lassen, damit sich keine Feuchtigkeit und kein Schimmel bilden.

6. Nachbarn nach dem Rechten sehen lassen

Ein Ersatzschlüssel bei einer Vertrauensperson kann im Ernstfall viel Geld sparen. Idealerweise schaut jemand zwei- bis dreimal pro Woche vorbei, besonders nach heftigen Gewittern.

7. Schäden sofort melden

Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Schaden, sollte die Versicherung möglichst rasch informiert werden. Außerdem rät der Schadenssanierer dazu, erste Maßnahmen zu setzen, damit sich der Schaden nicht weiter ausbreitet.

8. Einbrecher abschrecken

Auch Einbrecher wissen, dass Ferienzeit Urlaubszeit ist. Alarmanlagen, Kameras oder Bewegungsmelder können helfen, ungebetene Gäste abzuschrecken.

Nach dem Urlaub genau hinschauen

Auch wenn zu Hause auf den ersten Blick alles in Ordnung scheint, lohnt sich laut SOLUTO ein genauer Kontrollgang. Wasserflecken, Schimmel oder kleinere Sturmschäden werden oft erst auf den zweiten Blick entdeckt.

Ein paar Minuten Vorbereitung können im Ernstfall Tausende Euro Schaden verhindern. Wer vor der Abreise Strom, Wasser und Fenster kontrolliert und das Zuhause sturmsicher macht, kann den Urlaub deutlich entspannter genießen und erlebt bei der Rückkehr keine böse Überraschung.

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