Sonnen-Falle

Warum Sie Ihre Wäsche im Sommer NICHT draußen trocknen sollten

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Bei den sommerlichen Temperaturen landet die frisch gewaschene Wäsche häufig direkt auf der Leine im Garten oder auf dem Balkon. Schließlich trocknen T-Shirts, Handtücher und Co. in der prallen Sonne besonders schnell und ganz ohne Stromkosten. Doch genau das könnte zum Problem werden.
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An heißen Sommertagen gibt es kaum eine bessere Möglichkeit, Wäsche zu trocknen als draußen in der Sonne. Die Textilien sind im Handumdrehen trocken, ganz ohne Strom. Doch Vorsicht: Die pralle Sonne kann mehr Schaden anrichten, als viele vermuten. Warum das Trocknen im Freien in der prallen Sonne richtig teuer werden kann und sogar der Gesundheit schadet, verraten wir Ihnen hier.

Sonnenbrand für die Kleidung

Was viele nicht wissen: Sonnenlicht setzt in Kombination mit nasser Wäsche eine fatale chemische Reaktion in Gang. Wenn die intensiven UV-Strahlen auf feuchte Textilien treffen, bildet sich Wasserstoffperoxid. Das ist exakt jener Stoff, der auch beim Friseur zum Haarefärben oder in der Industrie als Bleichmittel verwendet wird.

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Die Folge: Die pralle Sonne wirkt wie ein natürliches Bleichmittel. Bunte und dunkle Lieblingsstücke verlieren rasch ihre Strahlkraft und bleichen unschön aus. Doch auch weiße Wäsche ist nicht sicher: Da viele moderne Waschmittel optische Aufheller enthalten, können diese unter der starken UV-Einstrahlung oxidieren. Die Konsequenz sind hässliche gelbe oder sogar grünliche Verfärbungen auf Ihren weißen Lieblingsshirts.

Die Pollen-Falle

Nicht nur für die Kleidung selbst, auch für unsere Gesundheit kann das Trocknen im Freien unangenehme Folgen haben. Im Sommer herrscht Hochsaison für Gräser- und Kräuterpollen. Die noch feuchten Fasern Ihrer Wäsche wirken dabei wie ein riesiger Magnet, an dem die winzigen Allergene festkleben.

Werden die Kleidungsstücke später getragen oder gar die frisch duftende Bettwäsche ins Schlafzimmer geholt, holt man sich die Allergie-Auslöser direkt auf die Haut und in die Atemwege. Experten raten Allergikern und sensiblen Personen daher dringend davon ab, Wäsche in der Pollensaison ungeschützt draußen zu trocknen.

Harte Handtücher statt Kuschel-Faktor

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Haben Sie sich schon einmal gewundert, warum Ihre Handtücher nach dem Sonnenbad kratzig und steif wie Pappe sind? Auch das liegt an der direkten Hitze. Wenn die Feuchtigkeit durch die pralle Sonne zu schnell aus Frottee-Stoffen verdunstet, verhärten sich die Fasern extrem. Kuschelig weich ist definitiv anders.

So machen Sie es richtig

Bedeutet das nun, dass der Wäscheständer den ganzen Sommer über in der muffigen Wohnung bleiben muss? Nein, zum Glück nicht. Wenn Sie ein paar simple Regeln beachten, schonen Sie Umwelt, Geldbeutel und Kleidung gleichermaßen:

Ab in den Schatten: Stellen Sie den Wäscheständer lieber an einen schattigen, windigen Ort oder unter ein Dach. Ein laues Sommerlüftchen trocknet die Wäsche schonend und erhält die Leuchtkraft der Farben.

Auf links drehen: Drehen Sie farbige und schwarze Kleidung immer auf links, bevor Sie sie aufhängen. So ist zumindest die Außenseite geschützt, falls die Sonne im Tagesverlauf doch weiterwandert.

Pollenflug beachten: Allergiker sollten regelmäßig den Pollenflugkalender checken. Wenn die Belastung hoch ist, gehört die Wäsche nach drinnen, am besten in einen Raum mit geöffnetem Fenster, damit die Feuchtigkeit gut entweichen kann.

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